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Ooops, bei so viel Gequatsch haben wir doch lgatt das Wichtigste vergessen. UNSERE STORYLINE.


 

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 in a family portrait...

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Dana Santiago

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BeitragThema: in a family portrait...   Mo 10 Aug 2015 - 3:04

Dana Santiago will auch einen blumigen Haarkranz.

Sierra Vega bastelt ihr einen und setzt ihn ihr ins Haar

Dana Santiago freut sich und fühlt sich fabulous.  "Neue beste Freundin!", grinst Sierra an.

Sierra Vega lächelt zurück und zeigt mit ihrem Daumen nach oben.

Dana Santiago war eigentlich auf der Suche nach weiteren Hinweisen auf den Aufenthaltsort ihres Vaters, hatte aber auch mal Zeit für eine kurze Pause. "Ich bin Dana.", stellte sie sich ihrer neuen Blumenfreundin vor.

Sierra Vega deutete ihr mit einem Handzeichen an, dass sie nicht sprechen konnte, fischte für diese Fälle jedoch einen Block heraus. Zeichensprache konnte sie selbst nicht gut und wusste, dass auch andere nicht zwangsläufig geübt darin waren. 'I'm Sierra' schrieb sie auf den Block und reichte es Dana. "Kannst du mich hören?", versuchte sie telepathisch zu ihr Kontakt aufzunehmen. Dies gelang ihr nur bei magischen Wesen.

Dana Santiago beobachtete Sierra interessiert und verstand schnell. "Freut mich Sierra.", sagte sie, als sie ihren Namen aufgeschrieben hatte. Kurz darauf hörte sie eine Stimme in ihrem Kopf. Sie nickte. "Ja. Klar und deutlich.", Dana grinste, "Du kannst nur telepathisch mit anderen sprechen?"

Sierra Vega seufzte. Zwar konnte sie theoretishc auch auf normalem Wege reden, aber ihre Stimme tötete andere Menschen. Zumindest im Regelfall und selbst, wenn es mal besser ausging fügte sie anderen erhebliche Schmerzen damit zu, was sie niemanden antun wollte. "Sieht so aus", antwortet sie via Telepathie. "Man gewöhnt sich dran", sagte sie und grinste. Tatsächlich fand sie es nicht immer so schlimm nicht mehr reden zu können. Manchmal war es sogar ganz schön, dass niemand erwartete, dass man das Wort ergriff.

Sirius Armendo schaut sich nichtsahnend um.

Dana Santiago lächelte. Sie konnte es sich nur schwer vorstellen nicht reden zu können. Sie musste es zugeben: Sie war eine Labertasche. Zumindest meistens. Aber Sierra schien gut damit klar zu kommen. Außerdem konnte sie sich ja immernoch per Telepathie unterhalten...was normale Menschen sicher um den Verstand bringen würde, aber naja. "Du könntest lästern und keiner würde es mitbekommen!", sie lachte und ließ ihren Blick umher schweifen. Sie hielt inne, als sie Sirius in der Ferne erblickte. Sie kannte Fotos von ihm. Die waren zwar ziemlich alt, aber es gab keinen Zweifel, dass dieser Mann nicht weit von ihr ihr Vater war. Dass sie ihn so schnell finden würde, hatte sie nicht gedacht.

Sirius Armendo hatte nicht damit gerechnet, dass hier Leute unterwegs wären. Es waren zwar nur zwei junge Teenager, wie er schätzte, aber dennoch erinnerte es ihn an den Dolch, den er noch immer in seiner Hand hielt. Mit schielendem Blick erkannte er Blut daran und ließ es in seiner Jakentasche verschwinden. Heute hatte er genug Drecksarbeit erledigt. "Ich wäre vorsihtig. Hier ist kein guter Ort für ein nettes Kaffeekränzchen", meinte er an die beiden gewandt und ging weiter. Ein paar Jugendlich waren nicht von Interesse für ihn und auch seien Worte waren weder eine Drohung, noch eine Warnung gewesen. Sie mussten ja schließlich selber wissen, wo sie sich rum trieben.

Dana Santiago hatte sich ehrlich gesagt keine großen Gedanken darüber gemacht, was sie ihm sagen sollte oder wollte. Eine große Rede würde es sowieso nicht geben, sie war nicht auf der Suche nach ihm um ihm Vorwürfe zu machen. Entgegen der Worte ihrer Mutter wusste er sicherlich nichtmal das sie existierte. Dennoch wollte sie ihn kennenlernen. Und vorallem wollte sie wissen, ob er wirklich so war, wie alle ständig behaupteten. Der Dolch, den er in der Hand hatte und schließlich versteckte ließ jedenfalls erstmal nichts gutes erahnen. Plötzlich sprach Sirius mit ihr und Sierra und warnte sie beide vor diesem Ort. Dann ging er weiter und Dana blickte ihm kurz nach. Ganz schön merkwürdige Situation. „Entschuldige mich.“, meinte sie zu Sierra und folgte Sirius mit schnellen Schritten. „Hey!“, rief sie und hatte ihn kurz darauf erreicht. Als sie nun etwas näher vor ihm stand, musterte sie ihn genauer. „Okay, wow.“, murmelte sie und musste dann ungewollt lachen. Sie hätte sich definitiv besser mal mehr Gedanken über dieses Zusammentreffen gemacht.

Sirius Armendo und seine Gedanken waren bereits längst woanders. Bei Fluchtplänen, Intrigen, Treffen mit Lia und dem großen Problem 'Wie werde ich eine lästige Ehefrau los, die mir bei meinen Vorhaben mehr im Weg steht als alles andere'. Wenn er so näher über alles nachdachte fragte er sich wie er sich bloß immer wieder in solche Situationen brachte. Andere schienen nicht so ein derartiger Magnet für Schwierigkeiten zu sein. Sirius ignorierte die Rufe des Mädchens. Es interessierte ihn nicht wirklich. Was sollte sie ihm auch schon zu sagen zu haben? Sie war eine Fremde und derzeit nicht weiter von Belang. Als sie jedoch vor ihm stand, wurde er stutzig und erhob eine Augenbraue. "Rennst du öfter fremden Leuten hinterher oder was willst du von mir?" Auf irgendwelche dummen Streiche oder dergleichen hatte er jetzt wirklich keine Lust. Nicht heute.

Dana Santiago blickte in das Gesicht ihres Vaters. Ein wenig erkannte sie sich selbst darin wieder. Sie hatte definitiv ein paar Züge von ihm geerbt. Ansonsten sah sie nämlich eigentlich eher ihrer Mutter wahnsinnig ähnlich. Jedenfalls sah er genervt aus. Schon jetzt. Ha! Wenn er nur wüsste...“In der Regel nicht.“, antwortete sie ihm, „Aber du bist auch kein Fremder für mich.“ Es in Watte zu packen würde wohl nichts bringen, mal abgesehen davon, dass Dana keine Ahnung hatte, wie man soetwas in Watte packen sollte. „Du bist mein Vater. Meine Mutter ist Valerie Santiago und naja...du hattest mal was mit ihr. Und deinem Blick nach zu urteilen hattest du keine Ahnung davon, dass sie schwanger war. Hab ich mir gedacht...“, sie seufzte leise, „Ich heiße Dana.“

Sirius Armendo hatte eigentlich fürs Erste die Aufnahmezentrale für weitere Probleme aus seinem Kalender gestrichen. Zu viel hatte er sich bereits aufgehalst und er drohte den Überblick zu verlieren. undj etzt noch sowas. Er musterte das Mädchen vor sich. Dunkle Haare, ein rundliches Gesciht und auch ihre dunklen Augen könnten tatsächlich dafür sprechen, dass sie seine Tochter war. "Valerie Santiago", wiederholte er den Namen und überlegte bis er ein Gesicht vor Augen hatte. Er erinnerte sich an sie. Zunächst nur schwach, dann immer deutlicher. "Ohja, das muss sicher..." Er rechnete zurück und kam auf ungefähr 14-16 Jahre. "Wie alt bist du nochmal?" Er hatte wirklich keine Ahnung von Valeries' Schwangerschaft gehabt. Besser erinnerte er sich an ihre letzten Worte, die ihn als kranken Psychopathen bezeichnet hatte. Naja, wo sich recht hatte... und wenn er so zurück dachte an die Zeit damals, so empfand er selbst aus heutiger Sicht, dass er damals von allen guten Geistern verlassen gewesen war und das obwohl er nach wie vor ein Fall für die geschlossene Abteilung einer Psychatrie war.

Dana Santiago war ehrlich gesagt froh darüber, dass er tatsächlich über ihre Worte nachdachte, anstatt sie einfach sofort als Lügnerin abzustempeln. Mit dieser Reaktion hätte Dana nämlich eher gerechnet. „Ich bin 15 Jahre alt.“, antwortete sie auf seine Frage. Er schien sich tatsächlich zu erinnern. Plötzlich aus dem Nichts Vater zu sein, schien ihm im ersten Moment nicht viel auszumachen. Er rastete zumindest nicht aus, was gut war. „Sie hat mir erzählt, dass du mich nicht wolltest und abgehauen bist, als du von mir erfahren hast.“ Dana war ihrer Mutter nicht unbedingt böse für diese jetzt sehr offensichtliche Lüge. Vermutlich wollte sie sie einfach nur beschützen. „Und das du irre und gefährlich bist.“, fügte die 15-Jährige grinsend hinzu. „Sag mal kennst du eigentlich deinen eigenen Ruf? Der ist nicht sehr schmeichelhaft.“

Sirius Armendo nickte, als er ihr Alter hörte. Dass er vor knapp 16 Jahren mit Valerie was gehabt hatte lag durchaus im Rahmen. Genau Buch darüber hatte er allerdings geführt, doch wer tat das schon? Ob er dennoch skeptisch war? Sicher. Allerdings war Valerie zu jener Zeit eher etwas zerbrechlich gewesen und hatte sich kaum auf jemanden eingelassen. Dass sie ihm überhaupt vertraut hatte grenzte an ein Wunder. Für ihn war es damals nur ein Spiel gewesen mit Aussicht auf Sieg oder Niederlage. Sirius schüttelte den Kopf. "Das hat sie erzählt?" Er legte den Kopf schief. "Wenn es nur das ist, hat sie ja fast noch nett über mich gesprochen", meinte er mit einem Funken Ironie. "Aber ehrlich, wenn das alles stimmen soltle und ich dein Vater bin kann ich nur eines sagen: Ich hatte von absolut nichts eine Ahnung. Valerie und ich gingen im Streit außeinander..." Er dachte daran, wie sie sich fast gegenseitig getötet hätten und verbesserte sich. "Um es noch nett auszudrücken. Doch über dich oder eine Schwangerschaft hat sie kein Wort verloren. Ich denke sie war zu sehr damit beschäftigt mich immer höher auf ihrer Todesliste zu schieben und zum Staatsfeind Nr. 1 zu machen. Das ist die traurige Wahrheit." Er verzog den Mund. "Und was die Worte Irre und gefährlich angehen... Ich nenne es Ansichtssache." Was über ihn getratscht wurde war ihm fast egal. Sollte jeder denken, was er wollte. Allerdings konnten manche Gerüchte oder auch Wissen über ihn in falschen Händen zur Gefahr werden. "Oh, ich bin also bereits prominet in der Unterwelt? Was sagt man sich denn so?"

Dana Santiago war überrascht, wie ruhig er weiterhin blieb. Nach allem, was sie so gehört hatte, hatte sie definitiv mit mehr Gegenwehr seinerseits gerechnet. Stattdessen erklärte er ihr sogar seine Sicht der Dinge und Dana hatte nicht das Gefühl, dass er sich das Ganze ausdachte oder ihr sonstige Lügen auftischte. Man sollte also wirklich nicht auf das hören, was anderen so herum erzählten. Gerüchte waren schon etwas tolles. Jedenfalls fand Dana ihren Vater bisher sogar eher nett. Vielleicht war es das falsche Wort, aber er war ehrlich, jagte sie nicht fort und redete in einem eher netten Ton mit ihr. Auch ihre Mutter zog er nicht in den Dreck, obwohl sie Lügen über ihn verbreitet hatte. Dana liebte ihre Mutter sehr, die beiden hatten sich gemeinsam irgendwie durchgeschlagen. Es hatte immer nur sie beide gegeben. Die 15-Jährige vermisste ihre Mutter wahnsinnig, doch zu wissen, dass es ihr gut ging musste reichen. Dana nickte. „Ich dachte mir sowas schon. Ich denke sie wollte mich davon abhalten nach dir zu suchen. Denn ansonsten weigerte sie sich vehement mir etwas über dich zu erzählen. Das ich herausgefunden habe wer du bist, war eher ein Zufall.“, sie lächelte und das wurde dann zu einem Grinsen, als er nach seinem Ruf fragte. „Ach...“, sie wank ab, „Es ist bestimmt besser, wenn du das nicht weißt. Aber ja. Du bist das It-Girl der Unterwelt.“

Sirius Armendo hatte irgendwie geahnt, dass der Tag mal kommen würde, an dem irgendein uneheliches Kind vor ihm stehen würde. Ehrlich gesagt war er sogar fast verwundert, dass es so lange gedauert hatte. Wie er das nun fand? Keine Ahnung. Dana war und blieb ein fremder Mensch für ih, auch wenn er ihr Erzeuger war. Dennoch sah er auch keinen Grund dazu sie fort zu jagen. Wieso auch? Immerhin, so stellte er fest, lenkte sie ihn von seinen anderen wirren Gedanken ab. Vieles übers einen Ruf wusste er. Einiges davon hatte er sogar selbst in die Welt gestreut. Wenn er danach fragte, was man sich über ihn sagte, war er also keineswegs so unwissend wie er tat. Dennoch hatte er keinen EInfluss darauf, welche Gerücht und Infos sich noch verbreiteten. "Das sie dich davon abgehalten hat sehe ihr nur ähnlich. Laut ihr bin ich ein kranker, irrer Psychopath." Er grinste. "Eigentlich kein schlechtes Kompliment. Und es war Zufall, dass du herausgefunden hast, dass ich dein Dad bin?" Er zog die Augenbraue hoch. Noch immer war er sich nicht sicher, ob das stimmte, aber alles abzustreiten konnte eien Lüge sein. Was wäre schon so schlimm daran, wenn es stimmte? Irgendwoher mussten ja die Kinder kommen. Er hoffte nur sie hätte in diesem Fall keine Illusionen von eineri nnigen Vater-Tohter-Beziehung, obwohl sie sich jetzt noch völlig fremd waren. Dafür war er sicher nicht gestrickt. "It-Girl? Na dann, ih hoffe man erwartet jetzt nicht von mir, dass ich kleien Zierhunde in einer Handtasche mit herum schleppe und Stöckelschuhe trage." Er grinste und schaute dann wieder strenger drein. "Nein, sag schon. Was weißt du? Du kannst nicht einfach so etwas in den Raum werfen und es dann für dich behalten. Ich will all die dreckigen Lügen hören, die sie hinetr meinem Rücken erzählen."

Dana Santiago konnte nicht wirklich sagen, was sie sich von diesem Treffen erwartete. Eigentlich nicht viel. Bis vor kurzem hatte sie ja nichtmal das Bedürfnis gehabt ihn überhaupt kennenzulernen. Sie hatte ihre Mum und das war genug gewesen. Sie konnte nicht abstreiten, dass sie oft neugierig war und sie hatte auch nicht selten über ihren Vater nachgedacht...wie er wohl sein könnte. Trotzdem war es nicht so, dass ihr ein Stück ihrer Selbst fehlte und sie ihn deshalb unbedingt finden wollte. Warum sie ihn schließlich doch aufgesucht hatte, war das Ende einer komplizierten Geschichte. Unterm Strich wollte sie wohl einfach wenigstens nur einmal mit ihm sprechen oder sein Gesicht sehen. Seit sie von zu Hause weggegangen war, war sie alleine gewesen. Sie hatte quasi nichts anderes zu tun gehabt. Auch wenn sich das als Grund ihren Vater kennenlernen zu wollen eher merkwürdig anhörte. Sie nickte. „Ja. Ich kann Schatten kontrollieren und ich bin mir ziemlich sicher, dass du das auch kannst. Und naja, seit ich in der Stadt bin habe ich das Gefühl, das 'meine' Schatten wissen, dass du in der Nähe bist.“, Dana verzog das Gesicht, „Ich kann das wirklich nicht gut beschreiben. Ich hatte jedenfalls eigentlich nicht vor jemals nach dir zu suchen, aber dann habe ich gespürt, dass irgendwas anders war und ich bin dem nachgegangen. Dann bin ich auf deinen Namen gestoßen und jetzt stehe ich hier.“, die Dunkelhaarige zuckte mit den Schultern. Für sie bestand keinerlei Zweifel mehr daran, dass er ihr Vater war. Sie konnte es sehen und spüren und immerhin hatte er ja auch tatsächlich etwas mit ihrer Mutter gehabt. Und damit war er einer von sehr wenigen gewesen. Dana musste bei seiner Bemerkung leise lachen, konnte aber leider nicht mehr darauf eingehen, da er dann erneut wissen wollte, was sie so über ihn gehört hatte. „Also von wissen kann keine Rede sein. Im Grunde weiß ich trotz der Gerüchte gar nichts über dich. Aber man erzählt sich, dass du ein Verräter wärst. Du dienst der Quelle nicht und manche sind sich sicher, dass du was im Schilde führst. Oh ja. Eine Frau hast du. Und du trinkst viel, bist unberechenbar. Psychopath fiel tatsächlich öfter als Beschreibung.“

Sirius Armendo merkte wie sich sein Grisnen vom Gesicht stahl, als sie die Schatten erwähnte. Als Jugendlicher war es für ihn auch schwer sie zu kontrollieren, beinahe als hätten sie ein Eigenleben. Er konnte sie steuern und doch hatte es sich oft angfühl, als wenn sie den spieß umdrehten. Dabei war das absurd. Schatten hatten keinen eigenen Willen. Mittlerweile passierte ihm dies auch nicht mehr. Er nahm an, dass er gelernt hatte seine Kräfte zu steuern. Eine Gabe, bei dem niemand einem helfen konnte, weil sie kaum einer besaß. irgendwann hatte er gelernt zu starke Schattenenergie auf Gegenstände abzuwenden. Somit hatte er auch gerletn Puppen zum Leben zu erwecken. Sie waren voll mir reiner Schattenenergie, wenn man es denn so nennen wollte. "Du nimmst die Schatten also auch wahr. Herzlichen Glükwunsch. Viel Spaß beim Versuch nicht wahnsinnig zu werden." Alleine beim Gedanken daran, dass er erneut die Kontrolle über seine Gaben verlieren könnte, ängstigte ihn. Seine Achillesferse und niemand durfte es wissen. "Um die Frage also zu beantworten: Jep, ich kann es auch. Komplizierte, aber nützliche Gabe" Als er den Gerüchten lauschte, die über ihn erzählt wurden musste er grinsen. "So ein Charmebolzen bin ich also. Mhhh, das klingt gar nicht... Ich meine wirklich absolut gar nicht nach mir. Oder vielleicht doch ein bisschen" Die Tatsache, dass man jedoch mutmaßte, dass er etwas im Schilde führte gefiel ihm nicht. Er wollte jedoch nicht zu offensihtlich sie darüber ausfragen. "Vermutlich diene ich einfach der Quelle nicht, weil ich zu oft damit bschäftigt bin meinen Rausch auszuschlafen", meinte er schulterzuckend. "Die Leute denken auch immer nur das Schlimmste von einem." Dann schaute er zu seiner angeblichen Tochter. "Und Valerie, ich schätze sie ist immer noch das reine, weiße Wesen wie damals. Sicher, dass sie dich nicht geschickt hat, um mir den Hals umzudrehen?", fragte er schließlich und jeglicher Humor wich aus seiner Stimme. "Nur frage ich mich... warum diese Geschichte vorher?"

Dana Santiago fiel sofort auf, wieviel ernster er wurde, als sie über die Schatten sprach. „Ja, danke dafür übrigens.“, sie grinste, obwohl auch ihr sehr bewusst war, was die Schatten anrichten konnten, ohne das Dana es wirklich wollte. Es war ihr sogar schmerzhaft bewusst. Es war mit ein Grund, warum sie nicht mehr zu Hause war. Das er diese Kräfte als kompliziert, aber nützlich bezeichnete konnte Dana wohl ebenfalls unterschreiben. Sie selbst würde es wohl nicht mehr hinkriegen die Schatten komplett unter Kontrolle zu bekommen. Jedenfalls nicht mehr in diesem Leben. Sirius amüsierte sich über die Gerüchte, die über ihn verbreitet wurden. Er stritt nichts ab und gab auch nichts zu. Dana wusste also nachwievor nicht, was dran an war den Dingen, die über ihn in der Unterwelt umher gingen. Stattdessen kam er wieder auf ihre Mutter zu sprechen und mit einem Mal schlug die Unterhaltung irgendwie um. Glaubte er das etwa wirklich? Dana blickte ihn einen Moment schweigend an, dann musste sie lachen. Sie konnte es nicht verhindern. Seine Vermutung war einfach so lächerlich, aber er konnte es ja auch nicht besser wissen. Immerhin kannte er weder Dana noch ihre Mutter wirklich. „Tut mir Leid. Das ist nicht komisch. Es ist nur...nein. Sie hat mich nicht geschickt. Sie weiß nichtmal, dass ich hier bin, geschweigedenn wo ich überhaupt bin.“, erwiderte sie und blickte ihn ernst an, „Du bist paranoid.“ Dana seufzte und blickte sich kurz um. „Ich habe keine Ahnung, warum ich dich letztendlich doch aufgesucht habe. Du bist mein Vater, aber eigentlich bist du es nicht. Eigentlich habe ich keinen Vater.“, sie zuckte mit den Schultern, „Ich schätze ich bin ein wenig sentimental geworden, weil ich bald sterben werde. Mein Fehler.“

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Sirius Armendo

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BeitragThema: Re: in a family portrait...   Fr 14 Aug 2015 - 23:57

Als Dana sich für die Gabe Schatten kontrollieren zu können bedankte, grinste er. "Bitte doch. Nur das Beste für meine Tochter", meinte er ein wenig ironisch. Er hatte sehr wohl heraus gehört, dass ihr Danke anders gemeint war. "Wie hätte ich auch anders weiter leben können ohne ein wenig Verrücktheit weiter zu geben."
Sirius kannte viele Gerüchte über ihn selbst. Auch viele weitere, die seine Tochter nicht genannt hatte. Eines davon erschütterte ihn tatsächlich, denn es stimmte nicht. Eigentlich hatte er keine Probleme damit, wenn man die Geschichten um seine Person etwas ausschmückte, aber ihm anzudichten er würde Frauen mittels seiner Gabe dazu zwingen mit ihm zu schlafen gefiel ihm ganz und gar nicht. Sirius war kein Kind von Traurigkeit, aber da zog er seine Grenzen. Seine Frau vertraute ihm sowieso schon nicht mehr, aber die war in seinen Augen sowieso so gut wie gestorben. Mittlerweile hatte er sogar vergessen, warum er sie überhaupt geheiratet hatte. Immerhin hatten sie untereinander stets misstraut. Anna hingegen hatte ihm Ablenkung von seiner Ehe geboten und tat es bis heute. Sie wusste nichts von seiner Frau, aber Sirius glaubte und hoffte auch ein wenig, dass sie in ihrer Affäre nichts allzu Ernstes sah. Sonst würde er mit Anna auch noch in Teufels' Küche landen. Wie er es immer anstellte in derartigen Beziehungsdramen zu landen, wusste er selbst nicht. In vielerlie Hinsicht war es ihm jedoch auch egal. Bisher hatte er nur eine Frau geliebt und diese war tot. Nur ein Schatten huschte von ihr noch durch seine Erinnerung, so blass, dass er beinahe glaubte es sei ein Traum gewesen, dass er mal verliebt gewesen war. Doch diesen Gedanken wollte er nun nicht nachhängen. Es führte zu nichts. Heute war er ein anderer und vielleicht war es sogar gut so, dass er gefühlskälter geworden war. Wer brauchte denn schon eine sensible Seite? Kein Mensch und schon gar nicht ein Dämon. Gefühle waren nur Ballast.
Als Dana lachte verzog er das Gesicht. "Lustig ist das nicht", sagte er, doch musste nun auch grinsen. "Und paranoid bin ich auch nicht." Tatsächlich aber lag Dana mit dieser Vermutung nicht mal falsch. Sirius hatte das angeborene Problem das Gefühl zu haben, dass alles, was um ihn herum geschah unweigerlich auch mit ihm zu tun hatte. Manchmal sah er Verschwörungen wo keine waren und dies verstärkte sich zusehends, wenn er zu viel getrunken hatte. Weshalb es für alle Beteiligten besser war, wenn er nüchtern blieb oder sich nicht bis kurz vor der Besinnungslosigkeit abschoss.

Sirius zog eine Augnebraue hoch, als Dana plötzlich meinte, dass sie bald sterben würde. "Oh, lass mich raten und da dachtest du wir beide könnten die letzten paar verlorenen Jahre wieder aufholen." Sehr sensibel. Er seufzte. "Hey, vielleicht scheinst du in Ordnung zu sein und ich hoffe... ja, ich hoffe wirklich für dich Valerie hat dich nicht zu einer derart verweichlichten jungen Frau heran gezogen wie sie es war, aber Fakt ist: Wir beide kennen uns nicht und was Valerie angeht - auf das Wiedersehen kann ich auch verzichten. Was genau also willst du von mir?" Er blickte sie an und fragte sich, welche Krankheit wohl so schlimm sein konnte, dass keine Magie sie heilen konnte. "Aber ich gebe dir einen Tipp, wenn du nicht sterben willst. Irgendeinen Wunderheiler findet man sicher auf dem Dämonenschwarzmarkt", meinte er und schien ihre Bemerkung nicht ganz Ernst zu nehmen.

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Dana Santiago

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BeitragThema: Re: in a family portrait...   Sa 15 Aug 2015 - 0:54

Dana hatte schon früh geahnt, bzw. gewusst, dass sie ihre Kräfte von ihrem Vater bekommen haben musste. Diese Art der Dunkelheit trug ihre Mutter nicht in sich, nicht ein Stückchen. Vor ein paar Jahren war es für die Dunkelhaarige noch wahnsinnig schwer gewesen überhaupt Herr über ihre Kräfte zu werden. Immerhin konnte ihr ihre Mutter dabei kaum bis gar nicht helfen. Die Schatten drohten jederzeit Überhand zu nehmen, stürzten Dana in Phasen von wahnsinnig schlechter Laune und Depression. Mit der Zeit lernte Dana dazu und schließlich hatte sie sogar kurzzeitig das Gefühl, dass sie die Schatten unter Kontrolle hatte...bis sie erkennen musste, dass es nicht so war. Dana fragte sich, ob es Sirius in der Vergangenheit ähnlich gegangen war...und wie er jetzt mit den Schatten umging. Konnte man überhaupt jemals die komplette Kontrolle erlangen? Dennoch fragte sie nicht danach.

Als Dana wegen seiner lächerlichen Unterstellung lachen musste, grinste auch Sirius. Als ob er verstand, was der Witz daran war, auch wenn er es nicht tat. „Ach nein?“, fragte Dana bloß, als er abstreitete, dass er paranoid war. Er war ganz schön von sich eingenommen, wenn er annahm, dass gerade ihre Mutter nach 15 Jahren immernoch einen so groß Hass auf ihn verspürte , dass sie ihre eigene Tochter losschickte, um sein Leben zu beenden. Weiterhin nahm er an, dass Dana irgendwelche verlorenen Jahre aufholen wollte. Die 15-Jährige hob abwehrend eine Hand. „Oh Gott, nein!“, stellte sie klar, „Es gibt nichts aufzuholen, ich habe nichts verloren. Zumindest nichts, was mit dir zu tun hätte.“ Immernoch war er der festen Überzeugung, dass Dana irgendwas von ihm wollte. Als er ihre Mutter jedoch als verweichlicht bezeichnete, verfinsterte sich ihre Miene. „Rede nicht so über sie. Du hast keine Ahnung davon wer sie wirklich ist, oder was sie alles durchmachen musste. Das mit dir war nur ein Augenblick, ein Wimpernschlag. Also tu nicht so, als würdest du sie in irgendeiner Weise kennen.“ Es mochte ja sein, dass er ihre Mutter so kennengelernt hatte, aber zu glauben, dass sich nach so langer Zeit nichts geändert hatte, war einfach nur dumm. Dana schnaufte. „Ich will tatsächlich nichts von dir. Es geht hier nämlich nicht um dich. Meine Mutter will dich auch nicht tot sehen, sie ist nicht blind vor Hass, stattdessen verschwendet sie keinen Gedanken mehr an dich. Schon lange nicht mehr. Dabei hätte ich wohl lieber auch bleiben sollen. Aber aus irgendeinem Grund wollte ich dich wenigstens einmal sehen. Das ist alles.“ Sie musste es einsehen: Das hier würde zu nichts führen. Aber naja, sie hatte ja auch nichts wirkliches gewollt und auch mit nicht viel gerechnet. Dennoch war das Ergebnis jetzt eher ernüchternd. Eventuell hatte sie tief im Inneren doch auf etwas mehr gehofft. Dana nickte bei seiner nächsten Aussage. „Ja. Danke für diesen väterlichen Rat. Allerdings bin ich nicht krank, also...“, sie lächelte ein kurzes aufgesetztes Lächeln und zuckte dann mit den Schultern. „Tut mir ehrlich Leid, dass ich deine Zeit verschwendet habe. Kommt nicht wieder vor.“ Dana hob ihre Hand erneut, diesmal allerdings um ein Winken anzudeuten, bevor sie sich in Bewegung setzte um zu gehen.

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Sirius Armendo

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BeitragThema: Re: in a family portrait...   Sa 15 Aug 2015 - 1:35

Es hatte eine Zeit gegeben, in der er seine Gabe die Schatten kontrollieren gehasst hatte. Nicht nur einmal war er kurz davor wahnsinnig zu werden gewesen, richtig wahnsinnig. Nicht nur so leicht verrückt, wie er sich derzeit empfand. Er glaubte schizophren zu werden, zu halluzinieren... Es war definitiv keine schöne Zeit gewesen. Nur dann hatte es irgendwann aufgehört. Er hatte gelernt seine Gabe anderes einzusetzen und überschüssige Energie umzuleiten. Seither kam er damit bestens zurecht. Viele Dämonen gingen ihm sogar aus dem Weg, da sie es für ein schlechtes Omen hielten ihn in ihrer Nähe zu haben. Als könnte man sein Schicksal noch tiefer in Dunkelheit hüllen, obwohl man bereits in der Unterwelt lebte. Manchmal glaubte er sogar, dass er eher dazu bestimmt war die Quelle zu sein. Schließlich machte die amtierende Quelle sowieso nur Murks. Er würde anders sein. Besser. Da war er sich sicher. Es stand allerdings nicht sehr weit oben auf seiner Prioritätenliste tatsächlich zur Quelle aufzusteigen. Er wollte sie nur tot sehen. Das reichte fürs Erste. Der Rest würde sich fügen.

Für paranoid hielt er sich tatsächlich nichts. Er wusste einfach, dass er selber ständig auf der Hut sein musste. Daran war nichts verwerflich. Er hatte sich in seiner Lebzeit viele Freunde gemacht und diese später in Feinde umgewandelt. Da war es doch nicht paranoid zu denken, dass einer jener ehemaligen Freunde oder auch Liebschaften einen Racheakt plante? Nein, definitiv nicht. Sowas passierte. Sirius hob die Hand. "Okay, gut. Entschuldigung. Du hast recht. Ich kenne sie nicht, vermutlich kannte ich sie nie." Sie war nicht mehr als ein Spielzeug für ihn gewesen. Selbst wenn Valerie keine Rachegelüste hegte, würde sie sicher dennoch nicht erfreut sein zu hören, dass ihre Tochter nach ihm gesucht hatte.

Familie war ihm früher wichtig gewesen. Sehr wichtig. Was war nur aus ihm geworden, dass es ihn nicht einmal kümmerte wenn seine Tochter vor ihm stand? Vielleicht hatten es die Schatten nicht geschafft ihn wahnsinnig zu machen, aber irgendwie mussten sie es geschafft haben sein Herz noch mehr zu erkalten. Der liebe, nette Kerl von nebenan war er nie gewesen, aber er hatte auch gute Seiten an sich gehabt. Starben diese nun alle in ihm? Als er darüber nachdachte schien es ihn kaum zu berühren und genau dies machte ihn gleichzeitig etwas Angst. Andererseits hatte er damit genau das erreicht, was er sich in seiner Jugend einst gewünscht hatte: Nichts mehr zu fühlen. Doch auch wenn Sirius meilenweit von der Person entfernt war, die er einst gewesen war, erinnerte er sich daran wie sehr er nicht nur an seinen Eltern und Geschwistern gehangen hatte, sondern auch an seine erste und einzige Liebe. Damals war er noch nicht der Womanizer gewesen, den er heute spielte. Hatte er die Schatten womöglich doch nicht besiegt und war stattdessen vollkommen von ihnen korrumpiert worden?

Er seufzte. "Dana, warte einen Moment. Erzähl mir, was los ist. Warum glaubst du, dass du bald sterben wirst?" Dieses Mal war es kein gespieltes Interesse, auch wenn er sich nicht sicher war, ob er es wirklich wissen wollte.

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Dana Santiago

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BeitragThema: Re: in a family portrait...   Sa 15 Aug 2015 - 11:18

Das Sirius sich wegen seiner Aussage bezüglich Valerie entschuldigte, beruhigte Dana ein wenig. Die 15-Jährige konnte sehr schnell sehr wütend werden, wenn jemand schlecht von ihrer Mutter sprach. Valeria Santiago war ein wundervoller Mensch, sie hatte stets alles für Dana getan und ihr immer zur Seite gestanden. Ganz egal, was auch geschah. Nicht nur, aber vorallem wegen ihrer Kräfte herrschte oft viel Dunkelheit in Dana, sie war ganz sicher kein einfacher Teenager und bestimmt war sie auch nicht immer die beste Tochter gewesen. Aber ihre Mutter war trotzdem für sie da gewesen und hatte es geschafft die Dunkelheit immer wieder zu vertreiben. Dana war ihrer Mutter unendlich dankbar. Ihr Herz zog sich schmerzhaft zusammen, wenn sie daran dachte, dass sie ihre Mutter nicht wieder sehen würde.

Bei ihrem Vater sah die Sache allerdings ganz anders aus. Wenn sie ihn nach heute nicht mehr wiedersehen würde, wäre sie damit wohl gut beraten. Dana hatte nicht das Gefühl, dass die beiden auf irgendeiner Art von Wellenlänge lagen oder jemals liegen konnten. Sie hatte lediglich seine Kräfte und ein paar seiner Gene, mehr aber auch nicht. Ansonsten war und blieb er ein Fremder. Ein paar Schritte hatte sich die Dunkelhaarige bereits von ihm entfernt, da wandte er sich nochmal an sie. Wollte wissen, was mit ihr los war. Dana konnte nicht mit Sicherheit sagen, ob es ihm wirklich ernst war und vermutlich hätte sie ihn besser ignorieren sollen, aber sie blieb stehen. Auch sie seufzte. Alles, was in den letzten paar Wochen geschehen war, rauschte durch ihren Kopf. In der Regel vermied es Dana besonders viel darüber nachzudenken, weil sie sowieso nichts mehr ändern konnte.

Erst nach ein paar Sekunden drehte sich Dana zu ihrem Vater um und sah ihn an. „Ich habe meine Seele verkauft.“ Bis jetzt hatte Dana es noch nicht laut ausgesprochen. Allgemein hatte sie mit niemandem über die ganze Geschichte gesprochen. Es war wohl an der Zeit. „Es war vor ein paar Wochen..“, fing Dana an. Es fiel ihr schwerer als gedacht, dass alles in Worte zu fassen, „Ich hatte mal wieder...Probleme mit meinen Kräften und versuchte sie in den Griff zu bekommen. Ich habe öfter solche Phasen. Also experimentierte ich ein wenig. Ich verteilte die Energie im Raum und wollte sie irgendwie abschwächen oder anders bändigen. Es funktionierte nicht unbedingt gut. Schattenwesen bildeten sich ohne meinen Willen, als meine Mum nach Hause kam. Sie kam in mein Zimmer...und die Energie und die Schattenwesen waren verschwunden. Ich dachte ich hätte es geschafft, aber später merkte ich, dass es nicht so war. Es dauerte nur ein paar Tage...“, Dana schluckte. Sie konnte nicht verbergen, wie nahe ihr diese Sache ging, „Ich fand sie tot in der Küche. Sie hat sich die Pulsadern aufgeschnitten. Meine Schatten...nein, ich habe sie in den Selbstmord getrieben.“ Ihr Blick wanderte zu Boden. Sehr gut erinnerte sie sich an die Tage danach. Dana hatte komplett den Halt verloren, war völlig durchgedreht und sich sogar selbst verletzt. Sie musste sich selbst bestrafen, denn sie hatte Schuld am Tod ihrer Mutter. Das einzig Gute in ihrem Leben hatte sie zerstört. Und dann kam ihr die Idee. Sie wälzte Bücher und fakelte schließlich keine Sekunde länger. „Man sagte mir, meine Seele sei wertvoll. Deshalb bekam ich ihr Leben und noch ein paar Monate. So konnte ich sicher gehen, dass es ihr auch wirklich gut geht. Nur ich habe es zu Hause nicht mehr ausgehalten, das alles sollte nicht nochmal passieren. Also bin ich abgehauen.“

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