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 remember our time together

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AutorNachricht
Felicia Matthews-Mitchell

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BeitragThema: remember our time together   So 5 Jul 2015 - 19:58

remember our time together

Damian Hunt schleicht sich still an Feli an.

Felicia Matthews-Mitchell liest gerade ein Buch über verschiedene Rituale...versteckt hinter einem harmloseren Buch. Als sie meint etwas hinter sich zu hören, dreht sie sich um und erschreckt, als sie Damian direkt vor sich sieht.

Damian Hunt hatte gerade eine Hexe getötet, die glaubte es mit ihm aufnehmen zu können. In der Nähe hatte er alle Spuren die zu ihm führten verwischt. Zeugen wurden zum Schweigen gebracht. Nun schlich er sich an sein letztes Opfer heran. Er war sich nicht sicher, ob sie etwas mitbekommen hatte. Sie schien ja ziemlich vertieft zu sein und zu weit von allem entfernt. Erschrocken fuhr sie herum. Normalerweise zögerte Damian nicht, doch irgendwas in ihm ließ ihn inne halten und vor Mord zurück schrecken. Stattdessen blickte er auf ihr Buch. "Magische Rituale... Hast du vor jemanden zu opfern?", fragte er und wusste nicht recht, ob er die Frage ernst meinte oder es nur ein Scherz sein sollte.

Felicia war beinahe das Herz in die Hose gerutscht. Sie musterte ihn einen kurzen Augenblick, ehe sie sich wieder gefangen hatte. Dass er sah, was sie eigentlich las, war ihr unangenehm. Schnell schlug sie beide Bücher zu. „Nein...vielleicht...wer weiß.“, gab sie zur Antwort. Warum war sie deshalb plötzlich so nervös? „Nein...“, fügte sie nach ein paar Sekunden dennoch hinzu. „Du hast mich echt erschreckt.“, ein schiefes Lächeln bildete sich auf ihrem Gesicht. Trotzdem fragte sie sich, warum er sich so angeschlichen hatte...immerhin kannte sie ihn nicht und dennoch hatte er unmittelbar hinter ihr gestanden, als Feli ihn bemerkt hatte.

Damian Hunt konnte ihr Herzklopfen beinahe hören. Eigentlich sollte ihr Herz gar nicht mehr schlagen. Zumindest war dies der Plan gewesen, aber etwas an ihr... Es war als würde sich etwas in ihm versuchen sich zu erinnern. Nur an was? Er kannte dieses Mädchen nicht und eigentlich hatte er auch mit niemanden wirklich viel am Hut. Er zog sein eigenes Ding durch. "So bitterböse Bücher?", meinte er und zog eine Augenbraue hoch als sie diese eilig zuklappte. Er schmunzelte über ihre Reaktion. Es war manchmal wirklich lustig zu beobachten wie einige sich vor bösen Dingen genierten. Dabei war Damian sich sicher, dass jeder etwas Dunkelheit in sich trug. Bei ihrem nächsten Satz wollte er beinahe etwas entgegnen, doch als er dieses schiefe Lächeln an ihr sah, kam es ihm vor, als hätte er genau diesen Gesichtsausdruck bereits bei ihr gesehen gehabt. Ein Gedankenblitz schenkte ihm das Bild einer riesigen Wasserwelle, von der jenes schiefe Lächeln verschlungen und in die Tiefe gezogen wurde. Es war nur ein kurzer Eindruck, doch etwas war seltsam daran. Das Mädchen wurde immer tiefer in die Fluten gerissen, doch veränderte sich ihr Gesicht. Es war jemand plötzlich jemand anderes. Er schüttelte sich. Sowas seltsames war ihm noch nie passiert. Er erinnerte sich an nichts. Nichts außer die Leere nach dem Tod... "Ähm, wo waren wir?" Er griff anch einem der Bücher. "Wir können ja was davon ausprobieren? Es sei denn du hast Angst?" Er musste sich dringend ablenken von diesem seltsamen Gefühl vorhin.

Felicia Matthews-Mitchell wusste selbst nicht, warum sie ihr Buch so dringend vor einem Fremden verstecken wollte. Vorallem war es nichtmal das 'schlimmste' Buch, das sie besaß. Er kannte sie nicht, er wusste nichts über sie, also konnte ihn die Tatsache, dass ausgerechnet sie in solchen Büchern las auch nicht überraschen. Dennoch hatte Felicia das Bedürfnis ihr Interesse an der schwarzen Magie zu verstecken. Weil die Leute in ihrem direkten Umfeld das nur falsch verstehen würden. Ehe sie erneut etwas erwidern konnte, schien ihr Gegenüber abwesend zu sein. Fast so, als hätte ihn eine Vision ereilt. Dass er ein magisches Wesen sein musste stand für Feli längst fest. Als der Moment vorbei war, schnappte er ihr ihr Buch weg. Die 17-Jährige blickte ihn nun etwas ernster an. „Ich habe keine Angst.“, sie nahm ihm das Buch wieder weg. Niemand wusste davon, dass Felicia bereits mehrere schwarze Rituale bereits durchgeführt hatte. Niemand wusste, dass sie vor ein paar Tagen beinahe dabei gestorben wäre, weil sie sich ungeschickt angestellt hatte. Dennoch hatte Felicia keine Angst. Ganz im Gegenteil. Ihr Interesse war präsenter denn je. Auch das er scheinbar Ahnung von diesen Dingen hatte, machte sie nun neugierig. „Du kennst dich damit aus?“, fragte Felicia und kaute kurz unruhig auf ihrer Unterlippe herum.

Damian Hunt war noch immer irritiert von diesen seltsamen Erinnerungsfetzen, die fast wie ein längst vergessener Albtraum wirken. Weiter wollte er darüber aber nicht nachdenken. Auch nicht daran, dass er kurz so etws wie Unbehagen gespürt hatte, ein leichter Schatten von Angst. Ein Gefühl, an das er sich nicht erinnern konnte es jemals gespürt zu haben. Eigentlich hätte er einfach abhauen können und dieses Mädchen alleine lassen können. Was interessierte ihn schon, ob sie sich mit der Magie umbringen oder in andere Schweirigkeiten bringen würde? So wie er sie einschätzte, würde sie aber vermutlich doch eher die Finger davon lassen. Ob er sich irrte? "Keine Angst? Okay, das lassen wir mal so stehen", meinte er und setzte sich zu ihr, obwohl sie ihn doch eigentlich nicht interessieren sollte. Damian begann genauer im Buch zu blättern. Ihre Frage beantwortete er nicht direkt, "Da steht ja eigentlich noch relativ harmloses Zeug drin. Echt beginnerfreundlich. Mhhh..." Er klappte das Bch wieder zu. "Ach ich glaube du solltest es sein lassen. Wenn du es richtig machen willst brauchst du andere Bücher. Die kannst du vergessen" Daraufhin lehnte er sich zurück und tat desinteressiert.

Felicia Matthews-Mitchell verfolgte Damian mit ihrem Blick und war verwundert, als er sich schließlich sogar hinsetzte. Glaubte sie da ein wenig Spott in seiner Aussage zu hören? Felicia hasste es, dass viele sie als süßes, kleines Mädchen ansahen. Sie war zudem die Jüngste ihrer Familie und wurde dementsprechend auch so behandelt. Wie ein Kind. Ihrer Meinung nach war sie das aber schon lange nicht mehr. Und die schwarze Magie machte ihr keine Angst! Das würde sie ihm schon noch beweisen. Warum sie das ausgerechnet einem völlig Fremden beweisen wollte, konnte Felicia nicht sagen. Felicia beobachtete ihn währrend er in ihrem Buch blätterte. Bei seinen Worten schnaufte die Dunkelhaarige leise. Er hatte echt keine Ahnung. „Du kennst mich nicht.“, antwortete sie, „Du weißt gar nichts.“ Felicia blickte ihm ins Gesicht und dabei einen kurzen Moment in seine Augen. Sie waren dunkel, fast schwarz. Die Vermutung lag nahe, dass es sich bei ihm nicht um einen Wächter des Lichts handlete...eher im Gegenteil. „Du wolltest mich angreifen...töten, hab ich Recht?“, es wäre nicht ihr erster Dämonenangriff gewesen. Aber noch nie hatte Felicia eine Unterhaltung mit einem 'bösen' Wesen geführt. Die Dunkelhaarige musste zugeben, dass sie das eher spannend, als beängstigend fand.

Damian Hunt lehnte sich auf dem Stuhl zurück. Er versuchte aufzuhören sich Gedanken über diesen Flashback oder was auch immer es war Gedanken zu machen. Lange Zeit hatte er wissen wollen, was in seinem Leben vor seinem Tod geschehen war. Mittlerweile war er sich da nicht mehr sicher. Es würde sowieso nichts ändern. Selbst wenn er Mutter Theresa persönlich gewesen wäre. Bei dem Gedanken musste er schmunzeln. "Klar, verstanden. Ich kenne dich nicht und sollte mir nicht einbilden ich wüsste wie gefährlich du bist. Wie gesagt, du musst wissen was du da tust.... Aber eigentlich ist nicht das Interessante, was man tut... sondern warum?" Er blickte sie eindringlich an und fragte sich im selben moment warum er das wissen wollte. Interessierte es ihn wirklich? Als sie es auf den Punkt brachte, was er eigentlich vorgehabt hatte, schürzte er seine Lippen. "Oh, doch cleverer als ich dachte. Vielleicht. Ja, vielleicht wollte ich dich töten. Vielleicht auch nicht." In seinen Augen leuchtete eine blaue Flamme auf. "Tja, ich habs mir anders überlegt. Also..." Erneut stach ein Erinnerungsfetzen in ihm hoch. nur kurz. Er konnte gar nicht richtig zuordnen, was geschehen war. Nur dass Feli ein recht aufwendiges Kleid trug. Fast etwas altmodisch. Er schloss reflexartig die Augen und versuchte den Gedanken fest zu halten, doch er verschwand. Hatte sie etwas mit der "Sache" zu tun, nach der er lange Zeit nach seinem Tod gesucht hatte ohne zu wissen was es war. "Wer bist du?", fragte er nun mit ernsterer Stimme.

Felicia Matthews-Mitchell wurde bei seiner Frage fast selbst ein wenig nachdenklich. Ja, warum genau war ihr die schwarze Magie plötzlich so wichtig? Damit hatte sie sich noch nie wirklich auseinandergesetzt. Irgendwann war sie einfach irgendwie darein geraten. Sie dachte viel über Rituale, dunkle Kräfte und andere dunkle Wesen nach. Aber warum eigentlich? Vielleicht war es eine Art der Rebellion, um allen zu beweisen, dass sie mehr war, als nur das kleine, unschuldige Mädchen. Aber gleichzeitig hielt sie diese Dinge vor allen geheim. Es war ein Widerspruch in sich. Felicia hatte keine richtige Antwort und deshalb konnte sie auch ihm keine geben. Eigentlich war es auch egal. „Wie gesagt, du kennst mich nicht. Deshalb wirst du darauf auch keine Antwort bekommen.“ Als Felicia ihn erneut musterte, wurde ihr bewusst, warum er sich gerade eben eigentlich angeschlichen hatte. Ihre Vermutung war richtig, er stritt es nicht ab. Dennoch behauptete er, er habe es sich anders überlegt. „Warum?“, wollte Felicia wissen, als er schließlich fragte wer sie war. Er wusste also nicht, dass sie zu der Halliwell Familie gehörte. Sollte sie einfach ein wahlloses Opfer von ihm werden, ohne jeglichen Grund? Vermutlich wäre es das Beste gewesen, wenn Feli spätestens jetzt das Weite gesucht hätte. Aber sie dachte gar nicht daran. „Ich heiße Felicia. Und wer bist du?“, gab sie die Frage zurück. Die Dunkelhaarige hatte keine Ahnung, wie sie die Situation einordnen sollte. Spielte er bloß ein Spiel mit ihr? Dennoch hatte Feli keine Angst, auch nicht vor ihm. Vielleicht war sie auch einfach naiv und unvorsichtig. Sie verdrängte den Gedanken.

Damian Hunt wusste genau, dass die Frauen damals zu seinen Lebzeiten derartige Kleider getragen hatten, wie er soeben in seiner Vision. Doch warum hatte er sich Feli in so einem Aufzug vorgestellt? War sie wie er älter als sie aussah? Hatten sie sich einst gekannt? Spielte sie nun die Unwissende? Immer wiederholte sie, dass er sie doch nicht kannte. Was ja eigentlich aus seiner Sicht auch stimmte. Es war alelrdings nicht auszuschließen, dass die ihn hier an der Nase herum führte. "Ehrlich, ich fass es nicht. Du kannst aufhören so zu tun, als würden wir uns nicht kennen" Er wollte nicht zugeben, dass er sich nicht erinnerte, falls sie sich wirklich von früher kannte. Allerdings würde er auf diesen Weg auch nicht ihren Namen in Erfahrung bringen, oder doch?

Felicia Matthews-Mitchell kam sich ziemlich überrumpelt vor, als er davon sprach, dass sie sich doch längst kannten. Sie wusste nicht, wovon er sprach. Felicia war niemand der sonderlich vergesslich war, vorallem Gesichter konnte sie sich eigentlich sehr gut merken. Doch seins hatte sie gerade eben zum ersten Mal gesehen. Entsprechend verwirrt blickte sie ihn an. „Wovon redest du?“, fragte sie, „Ich habe keine Ahnung wer du bist. Und wieso fragst du, wer ich bin, wenn du mich angeblich sowieso schon kennst?“, stellte die Dunkelhaarige die Gegenfrage. Was genau wollte er von ihr? Nocheinmal blickte Felicia in sein Gesicht, versuchte darüber nachzudenken, ob sie ihn vielleicht doch kannte; versuchte eine Erinnerung hervorzurufen, die es eigentlich nicht gab. Woher sollte sie ihn bitte kennen? Das machte gar keinen Sinn.

Damian Hunt musterte sie. Er war sich nicht sicher, ob sie weiterhin spielte oder die Wahrheit sagte. Es klang jedoch nicht nach einer Lüge. Aber war er der perfekte Lügendetektor? Er seufzte, biss sich auf die Unterlippe und blickte zur Decke. Er wirkte etwas genervt. Dabei versuchte er bloß siene Gedanken zu ordnen. "Nehm es mir nicht übel, aber es ist zu lange her. Ich glaube ich habe den Namen einfach vergessen. Kann auch mal vorkommen, nicht?" Er reagierte leicht gereizt, obwohl es nicht einmal einen Grund dazu gab. Auch diese Reaktion kannte er nciht wirklich an sich. Was machte sie nur mit ihm? Erneut schlugen mehrere Erinnerungen über ihn rein. Es war eine ganze Flut, sodass er gezwungenermaßen die Augen schloss damit ihm nicht schlecht wurde. Wieder ergaben die Bidler in seinem Kopf nur wenig Sinn. Dieses Mal war ejdoch auch neben den Bildern auch ein paar Satzfetzen dabei. >Ich wünschte ich könnte mit dir nach Amerika. Wir könnten zusammen an Deck liegen, Ausschau nach der Freiheitsstatue halten und den ganzen Mist hier daheim einfach vergessen....< Es waren seine Worte, die er an Feli gerichtet hatte. An das Mädchen, an dass er sich nicht erinnern konnte. Er kam etwas atemlos wieder zu sich und began zu schwitzen. Die Bilderflut hatte ihn sichtlich erschöpft. "Bitte, sag mir woher wir uns kennen", sagte er nun fast schon verzweifelt. Jegliches übetriebene Getue war plötzlich wie weg geblasen. Er wirkte hilflos.

Felicia Matthews-Mitchell blickte Damian weiterhin skeptisch entgegen. Er schien ihr nicht wirklich zu glauben und Feli fragte sich langsam, ob sie in einem ganz schön seltsamen Traum feststeckte. Aber eigentlich fühlte es sich ziemlich real an. „Ich habe keine Ahnung, wovon du spricht.“, betonte sie erneut und seufzte lautlos. Wie kam er auf diese Idee? Hatte vielleicht seine augenscheinliche Vision etwas damit zu tun? „Du musst mich verw....“, wollte sie gerade hinzufügen, als er wieder die Augen schloss. Er zuckte sogar zusammen. Was passierte da? Als er die Augen wieder öffnete, war er wie verändert. Seine harten Gesichtszüge waren komplett gewichen. Auch Felicias Blick hatte sich verändert. Sie blickte ihn nun aus beinahe besorgten Augen an. „Es tut mir Leid...“, meinte sie ruhig, „Ich habe dich heute zum ersten Mal gesehen. Ehrlich.“, fügte sie mit Nachdruck hinzu. „Was hast du gesehen?“ Ein sanftes, mitfühlendes Lächeln schlich sich auf ihre Lippen.

Damian Hunt stützte sienen Kopf auf der Tischplatte ab und überlegte, ob ihr anvertrauen sollte was er gesehen hatte. Allerdings konnte ihm nichts weiter schlimmes wiederfahren, wenn sie es wusste. Und wenn sie doch Spielchen spielte und er sollte es heraus finden würde er nicht ruhen bis er ihr das Leben ebenso zur Hölle gemacht hatte. Durch die Bilderflut trafen mehr und mehr Gefühle auf ihn ein - ein heilloses Durcheinander, das er am liebsten zusammengeknüllt und weg geschmissen hätte. Doch diese Chance blieb ihn verwehrt. Er atmete tief ein und aus und blickte dann zu ihr auf. "Also schön... Aber wehe du hast was mit diesem ganzen Blödsinn zu tun und verheimlichst mir was..." Er versuchte die Eindrücke zu ordnen. "Okay, die traurige, aber gleichzeitig doch recht lustige Wahrheit ist... Ich bin tot und kann mich nicht mehr an mein Leben davor erinnern. An gar nichts... Bitte kein Mitleid. Man gewöhnt sich an alles", meinte er und fing sich wieder etwas. "Und seit ich hier bin bei dir... ich sehe Erinnerungsfetzen - Aber ich kann sie nicht zuordnen oder einen Sinn darin erkennen." Dann blickte er in ihr Gesicht. "Und immer wieder kommst du darin vor. Also.... Wer bist du? Mag sein, dass du mich nicht anschwindelst und mich auch nicht kennst. Aber ich will diesen ganzen Mist einfach nur verstehen."

Felicia Matthews-Mitchell beobachtete Damian. Langsam schien er verzweifelt zu sein. Waren die Dinge so schlimm die er sah? Eine Weile schwiegen beide und Felicia kaute erneut unruhig auf ihrer Unterlippe herum. Eine furchtbare Angewohnheit. Dann richtete ihr Gegenüber sich wieder auf und begann zu reden. Sie schüttelte erneut kurz den Kopf, als er davon sprach, dass sie ihm etwas verheimlichen könnte. Sie wusste nicht, wie sie ihm noch deutlicher machen konnte, dass sie ihn tatsächlich nicht kannte. Seine Reaktion verstand sie erst, als er von den Erinnerungen sprach...in denen sie vorkam. Was unmöglich war...zumindest theoretisch. In jedem Fall wusste Felicia nicht, was sie dazu sagen sollte. Sie verstand ja selbst nicht, wieso er solche Erinnerungen haben konnte. Als er erneut fragte, wer sie war, seufzte sie. „Wie schon gesagt, mein Name ist Felicia. Felicia Phyllis Matthews-Mitchell. Ich bin 17 Jahre alt und halb Hexe und halb Wächterin des Lichts. Und ich schwöre dir, ich habe keine Ahnung, wie ich in deine Erinnerungen geraten bin.“, sagte sie ehrlich und blickte in seine Augen. Felicia hatte das Bedürfnis ihm zu helfen, aber sie wusste nicht wie...obwohl... Felicia nahm erneut ihr Buch zur Hand, blätterte hektisch darin herum, bis sie die aufgeschlagene Seite zu ihm schob. „Hast du sowas schonmal versucht?“, fragte sie und deutete auf die Seite, auf der ein Erinnerungsritual beschrieben war.

Damian Hunt grinste leicht schief, als er ihren ganzen Namen hörte. "Eine Halliwell allso sozusagen. Da draußen machen sich einige eiN Spiel daraus so viele wie möglcih von euch tot sehen zu wollen." Allerdings half ihm dies auch nicht weiter. Als sie ihm einen Spruch zeigte, schüttelte er den Kopf. "Nein, ich meine früher mal als der Tod noch neu für mich war. Iregdnwann wurde es mir mehr und mehr egal und es hat damals auch nicht funktioniert." Er legte die Stirn in Falten und sah fragend zu Feli. "Warum willst du mir überhaupt helfen? Viellicht ist das alles ja nur ein Trick um dich in die Unterwelt zu entführen."

Felicia Matthews-Mitchell nickte bei seiner Aussage. Sie war sich dessen durchaus bewusst. Diese Tatsache konnte manchmal auch belastend sein. „Ich weiß. Aber wie du schon gesagt hast: Man gewöhnt sich an alles.“, Feli zuckte mit den Schultern. Sie blickte nachdenklich auf den Tisch, als er erwähnte, dass auch Zaubersprüche ihm bisher nicht geholfen hatten. In Gedanken ging Felicia das Buch der Schatten durch, als sich Damian erneut an sie wandte. Die Dunkelhaarige blickte zu ihm auf. „Ja, vielleicht.“, sie machte eine kurze Pause, „Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, warum ich dir helfen will. Du wolltest mich töten, ich habe absolut keinen Grund dazu. Vielleicht habe ich einen Helferkomplex. Vielleicht bin ich auch einfach nur dumm. Aber wie es scheint hänge ich auf unerklärliche Weise in dieser Sache mit drin. Also bin ich vielleicht die Einzige, die dir helfen kann.“, nun musste Felicia leicht grinsen, „Und nur fürs Protokoll, ich werde nicht kampflos untergehen.“

Damian Hunt musste bei ihren Aussagen leicht schmunzeln. Als sie fertig war, salutierte er. "Eye, eye, Captain", meinte er mit einem Zwinkern. "Versuchen wir es. ot umfallen kann ich so oder so nicht." Dann schaute er sich das Ritual genauer an. "Klingt gar nicht so schwer", sagte er und überlegte ob er wirklich genau wissen woltle, was er alles vergessen hatte. Zwar fühlte er sich als Liekkio oft leer und fehl in dieser Welt, aber wer wusste schon, ob es nicht schlimmer werden konnte? "Und fürs Protokoll: Lass uns das hier schnell über die Bühne bringen, bevor ich es mir anders überlege."

Felicia Matthews-Mitchell schüttelte den Kopf als er salutierte, musste aber dennoch grinsen. Schließlich war er einverstanden. Einen Versuch war es in jedem Fall wert. Felicia wollte sehen, wie diese Geschichte ausging...bzw. eher, wo und wie sie begonnen hatte. Auch sie warf erneut einen Blick ins Buch. „Wir brauchen ein paar Dinge, aber die kann ich von zu Hause holen.“, sie sah auf, „Wenn das wirklich ich in deinen Erinnerungen bin – warum auch immer – dann könnte es hilfreich sein, wenn wir das Ritual zusammen durchführen beziehungsweise unsere Energien bündeln.“ Ein bisschen merkwürdig fühlte es sich ja schon an, in den Erinnerungen eines eigentlich Fremden eine Rolle zu spielen. Aber was war schon unmöglich in der Welt der Magie? Felicia wollte gerade von ihrem Stuhl aufstehen, aber bei seinen nächsten Worten blieb sie doch sitzen. „Willst du dich überhaupt erinnern?“, fragte sie, denn es hörte sich so an, als hätte er Zweifel.

Damian Hunt kratzte sich im Nacken. "Ich weiß es nicht. Woher soll ich das jetzt wissen? Je nachdem was ich vergessen habe, ist es vielelicht wirklich besser so." er dachte darüber nach was er über das Wesen, dass er geworden ist wusste. Der Legende nach waren Liekkio einst Menschen gewesen, die auf grausame Weise getötet worden und verscharrt worden waren, ohne das jemand anderes die Leiche jemals finden konnte. Er wollte nicht die Erinnerung an den Schmerz haben, wenn er den jemals solchen verspürt hatte. Dennoch glaubte er gleichzeitig auch nicht, dass es ihn so erheblich verändern würde, zu wissen was geschehen war. Schließlich lag all dies in der Vergangeheit. "Aber gut" Er zuckte die Schultern. Versuchen wir es und holen wir alles Zeug, was wir dazu brauchen."

Felicia Matthews-Mitchell konnte sein Zögern ein klein wenig verstehen. Dennoch war es für Feli schon immer schlimmer gewesen etwas nicht zu wissen. Vorallem hatte Damian jetzt ja scheinbar schon den ein oder anderen Erinnerungsfetzen zu sehen bekommen, damit konnte er sich doch schlecht zufrieden geben, oder? Aber naja, jeder Mensch empfand solche Dinge eben anders. Damian blieb schließlich dabei, allerdings wirkte er ein wenig so, als wäre es ihm egal oder nicht allzu wichtig. Feli dagegen wollte endlich wissen, was genau hier los war und was sich hinter der Geschichte verbarg. Deshalb stand sie also auf. „Ich gehe die benötigten Sachen holen. Wir sollten uns irgendwo treffen, vielleicht nicht an so einem öffentlichen Ort.“, meinte sie. Im Prinzip war ihr zu Hause gut dafür geeignet, allerdings kannte Felicia ihn dafür wirklich noch nicht gut genug. Außerdem würde ihre Mutter ihr was ganz anderes erzählen, wenn sie einen Dämon mit nach Hause brachte, um dann auch noch ein dunkel angehauchtes Ritual mit ihm durchzuführen.

Damian Hunt zögerte innerlich. DIe Neugier war kaum merklich. Damian war bereits zu sehr ein Schatten seiner selbst geworden, als dass er wirklich fühlen konnte, was er wollte und was nicht. Nicht umsonst trug er den Beinamen Unheilvoller Tod. Er brachte den Tod für andere und verhielt sich selber oft so, als wäre er nicht mehr wirklich lebendig, was ironischerweise sogar stimmte. "Wir könnten uns in der alten Market Hall treffen", meinte er. "Die steht seit Jahren leer, ziemlich verfallen, aber in einen der leeren Läden könnte man einen Platz finden. Da treibt sich nur selten jemand rum." Als er weiter darüber nachdachte, dass das Ritual wirklich funktionieren könnte änderte sich seine Stimmung leicht, fast unmerklich. Schwebte da doch noch ein Funken Sehnsucht in ihm? Etwas in ihm, das doch noch nicht ganz gestorben war und wieder zu dem werden woltle, wer er einst war?

Felicia Matthews-Mitchell nickte bei seinem Vorschlag. „Perfekt. Dann sehen wir uns dort in 10 Minuten...spätestens 20, wenn ich aufgehalten werde.“ Damit konnte man im Hause Matthews-Mitchell immer rechnen. Vorallem, wenn man etwas im Schilde führte, stand immer jemand mit unangenehmen Fragen parat. „Bis gleich.“, Felicia schnappte sich ihre Tasche und ihr Buch, lächelte ihm noch einmal zu und orbte sich dann weg. In ihrem Zimmer erschien sie wieder. Kurz lauschte die 17-Jährige an ihrer Tür, aber im Haus war nichts zu hören. Sie atmete durch und öffnete das Buch erneut. Sie musste es zugeben, sie war wirklich aufgeregt. Noch nie hatte sie sowas mit jemandem zusammen gemacht und schon gar nicht mit einem Dämon oder einem anderen bösen Wesen. Und dann war da ja auch noch die Tatsache, dass Damian sie in seinen Erinnerungen sehen konnte. Wie war das möglich? Eilig suchte Felicia die benötigten Sachen aus ihrer geheimen Kiste unterm Bett zusammen und verstaute sie in ihrer Tasche. Auf dem Dachboden musste sie auch noch vorbei, um zu holen, was ihr noch fehlte. Auch Kerzen fanden unter anderem den Weg in ihre Tasche. Felicia versicherte sich, dass sie auch wirklich an alles gedacht hatte und erschrak, als sie die Haustüre hörte. Die Dunkelhaarige fühlte sich wie ertappt, obwohl sie gar nicht wirklich entdeckt worden war und orbte sich dann schnell davon. Im Eingangsbereich der Market Hall setzten sich die kleinen blauen Orbkügelchen wieder zusammen. Felicia bekam eine Gänsehaut, mulmig konnte einem in so einem Gebäude werden. Sie blickte sich nach Damian um, seinen Namen kannte sie noch immer nicht, da er sich ihr nicht vorgestellt hatte. „Bist du da?“, rief Felicia mit gesenkter Stimme in die leeren Hallen.

Damian Hunt war so schnell zur Market Hall gerannt wie er konnte, und das war wirklich ziemlich schnell. Im innern suchte er nach einem Laden, der nicht ganz so ramponiert war wie der Rest. Überall lagen Scherben, zertrümmerte Möbel... ein Traumort, wenn man einen Horrorfilm drehen wollte. Fündig wurde er in einem Sportgeschäft, in dem sogar noch einige Waren hie rund da übrig gelassen worden waren. Auch stank es hier nicht so bestialisch wie in manchen anderen Läden. Es dauerte nicht lange bis er sich dem EIngangsbereich wieder näherte. Er hörte ein Rufen und lukte mit dem Kopf durch die Wand hindurch, sodass sein Oberkörper noch im inneren war. "Bin da", sagte er mit einem Grinsen. "Ich zeig dir den Weg rein. Habe gerade extra noch einen Fluch um die Passage gewebt. Wer in den nächsten Minuten rein kommt ohne dass ich es gestatte wird einfach von einem Kraftfeld weg geschleudert." Dann kam er ganz aus der Wand hervor und zeigte ihr den Weg hinein.

Felicia Matthews-Mitchell erschreckte sich ein wenig, als plötzlich nur Damians Kopf aus der Wand rausschaute. Der Anblick war eher gewöhnungsbedürftig, aber er schien seinen Spaß zu haben. Felicia ging ihm also entgegen und betrat kurz danach schon das leere Sportgeschäft. Die Location war echt gruselig, dass noch Ware herum lag, machte alles noch schräger. Als ob die Menschen ganz plötzlich von diesem Ort 'entfernt' worden waren. Die 17-Jährige schüttelte ihre Gedanken ab, stellte ihre Tasche auf den Boden und blickte sich kurz um. „Kannst du die Kleiderständer da ein wenig weg schieben, wir werden ein bisschen Platz brauchen.“, bat sie und packte derweil ihre Tasche aus. Auch das Buch legte sie parat und öffnete die entsprechende Seite. Felicia hoffte ehrlich, dass es klappen würde. Viel falsch machen konnten sie im Grunde nicht, aber man wusste ja nie. Sie studierte den Text des Rituals nochmal und bereitete es schließlich sorgfältig vor.

Damian Hunt mochte die Market Hall in gewisser Art und Weise. irgendwie erinnerten ihn die Gänge hier ein wenig an ihn selbst. Die Hall war wie ausgestorben, aber dennoch existierte sie noch irgendwie. Es war ein riesiger Komplex nicht weit von der Stadt entfernt und odch nahm es kaum jemand wahr. Damian tat was Felicia verlangte. Seither hatte er keine weiteren Flashbacks gehabt. Auch die Gefühle, die ihn vorhin derart aufgewühlt hatten waren nahezu verschwunden, als wäre dies alles nicht passiert und alles wäre wie zuvor. Damian half Felicia bei den Vorbereitungen.

Felicia Matthews-Mitchell überblickte alles nochmal, als die beiden soweit fertig waren. Fünf angezündete Kerzen standen im Kreis und in der Mitte davon stand eine Messingschale, die gefüllt war mit allerlei verschiedenen 'Kräutern'. „Gut. Dann können wir loslegen.“, meinte Felicia und atmete noch einmal tief durch. „Setz dich.“, sie tat es ihm gleich, sodass die beiden Gegenüber voneinander saßen, jeweils vor und hinter der Schale im Kerzenkreis. Kurze Zweifel beschlichen Felicia, ob sie das hier wirklich tun sollte, aber nun gab es kein zurück mehr. Neben das Buch hatte sie ein kleines Messer gelegt. Dieses nahm sie nun zur Hand, stach sich damit in den Finger und ließ einen Tropfen Blut in die Schale fallen. Das Messer reichte sie dann ihm. „Dann müssen wir uns noch an den Händen halten und den Spruch sprechen.“, erklärte Felicia, auch wenn er sicher selbst lesen konnte. Vermutlich sagte sie es auch eher sich selbst, um sicher zu gehen, dass sie nichts vergessen hatte.

Damian Hunt beobachtete bei dem Ritual genau, ob sie nichts vergessen hatten. Schließlich wollte er doch das der Zauber funktionierte.... Moment, wollte er dies jetzt doch wirklich? Damian war ein wandelndes Rätselbuch, das sich selbst nicht lösen konnte. Auch er schnitt sich ins Fleishc und ein Tropfen Blut quol aus ihm. Anders als ihres war es jedoch fast schwarz. "Irritiert?", fragte er schließlich mit hochgezogener Augenbraue an Felicia gerichtet. Schließlich hatten selbst die meisten Dämonen normales rotes Blut. Dann griff er nach ihrer Hand. "Okay, fangen wir bei 3 an." Dann zählte er die Zeit mit seinen Fingern ab und zeigte auch Feli damit den 'Countdown'. Der Zauber war schnell gesprochen. Eine Weile geschah gar nichts. Damian stöhnte. "Dacht ich's mir. Zeitverschwendung" Er wollte bereits aufstehen udn gehen, als ihn ein roter Rauch umhüllte und ihn zu Boden sinken ließ. In Ohnmacht gefangen bekam er vom Hier und Jetzt nichts mehr mit. Er war gefangen in Erinnerungen.

Felicia Matthews-Mitchell beobachtete ihn dabei, wie auch er sich in den Finger schnitt. Sein Blut sah nicht aus wie ihres und ihr im ersten Moment leicht skeptischer Blick schien ihm aufgefallen zu sein. Felicia hob ihren Blick und schüttelte den Kopf. „Nicht unbedingt.“, antwortete sie. Endlich konnten die beiden also loslegen. Sie sprachen den Zauber, doch es geschah nichts. Enttäuschung machte sich auch in Felicia breit. Einen Fehler bei einem Ritual hatte sie schonmal gemacht, allerdings war auch dabei etwas passiert. Es war zwar ziemlich unangenehm gewesen, aber immerhin nicht nichts. Damian wollte sogar gerade das weite Suchen, als sich dichter, roter Rauch in der Messingschale bildete. Schnell breitete er sich aus, umhüllte beide und ließ sie in die Welt seiner bzw. ihrer Erinnerungen gleiten. Als Felicia wieder zu sich kam, stand sie schnell auf. Neben ihr befand sich noch immer Damian. Aber wo waren sie gelandet? Ganz so hatte sich Felicia das nicht vorgestellt, aber immerhin hatte es scheinbar funktioniert. „Hey...wach auf.“, sanft rüttelte sie an Damians Schulter und wagte es gleichzeitig sich umzusehen.

Damian Hunt stand murrend vom Boden auf. Als er sich umsah, fuhren alte Wagen und vereinzelt noch ein paar Kutschen an ihnen vorbei. Es fühlte sich anders an als die letzten Flashbacks, fast so als wäre er wirklich hier. "Hast du an dem Zauber irgendwas verändert?", meinte er etwas grimmig und ging ein paar Schritte die Straße entlang. Er näherte sich einem großen Gebäude mit Hof, das fast so imposant wie ein Schloss wirkte, aber durch seine Schlichtheit doch auch eher wie ein großes Wohnhaus. Einige junge Leute stürmten darauf zu, während ein Junge vor Damian stehen blieb. "Wow, hat der Trottel es endlich geschafft seinen Kummer beiseite zu schieben udn wieder zur Schule zu kommen?" Der Junge lachte und trat näher an ihn heran. "Ich wette die Kleine lebt noch und lässt es dich nur nicht wissen", sagte er fast im Flüsterton. Wut stieg in Damian hoch, obwohl er momentan noch nicht wusste warum fühlte er sich zutiefst gekränkt und stieß den Jungen so fest, sodass dieser zu Boden fiel. Der Junge rappelte sich auf, benannte ihn einen Spinner und eilte ins Gebäude. Eine ältere Frau trat aus dem Schatten. "John Lockwood! Ab zum Direktor, aber schnell!" Damian sah sich um. "Sie meinen mich? Vergessen Sie es." Dann gab er sich jedoch kurz darauf geschlagen und trat näher zu der Frau. Irgendwie wollte er ja wirklich wissen, was geschehen war. Ehe die Frau ins Gebäude ging, drehte sie sich jedoch zur Seite und erblickte Feliciia. "Himmel, lieber Gott! Sie leben! Lassen Sie sich anschauen. Es muss furchtbar für sie gewesen sein. Wie geht es ihrer Familie? Haben sie alle... Sie wissen schon. Sie sind doch keine Waise?"

Felicia Matthews-Mitchell schüttelte den Kopf. „Nein, natürlich nicht.“, antwortete sie und seufzte leise. Noch immer schien Damian ihr nicht wirklich zu vertrauen. Sie kam nicht dazu noch irgendetwas zu sagen, da ging er auch schon weg. Felicia blickte ihm hinterher. Die beiden waren also komplett in seiner Erinnerung gelandet. Diese schien sehr weit zurückzuliegen, die Umgebung sah so gar nicht nach der heutigen Zeit aus. Ehe Felicia genauer über die mögliche Zeit nachdenken konnte, sah sie, wie Damian angesprochen wurde. Sie waren also nicht nur als Beobachter hier....das war gar nicht mal so optimal. Als Damian den fremden Jungen schubste, erschien eine weitere Dame, die dann auch Felicia entdeckte. Die 17-Jährige war sichtlich überfordert, schüttelte automatisch den Kopf. „Nein...nein.“, murmelte sie und blickte der Frau ein wenig erschrocken entgegen. Wie konnte es sein, dass sie Felicia kannte? Und was meinte sie überhaupt? Felicia konnte schlecht passen reagieren, da sie überhaupt nicht wusste, worum es eigentlich ging. Hilflos blickte sie Damian entgegen.

Damian Hunt fand es seltsam komplett mit seiner Erinnerung zu verschmelzen ohne wirklich zu wissen, was hier vor sich ging. Die Frau blickte noch immer mitleidig zu Felicia. "Wer hätte auch ahnen können, dass ein so sicheres Schiff wie die Titanic sinken würde. Was auch immer sSie durchmachen mussten, cih bin froh, dass sie es überlebt haben. " Sie blickte zu Damian. "Ich hoffe nur ihr Freund wird sich wieder fangen, jetzt wo er weiß, dass Sie wohlauf sind. Er hat in letzter Zeit einiges angestellt." Kopfschüttelnd blickte sie zu Damian. "Jetzt aber rein mit Ihnen!", sagte sie. Damian blickte sich um und versuchte mitzuspielen. "Darf meine Freundin denn wenigstens mitkommen?", fragte er, obwohl er diese Information noch für sich verarbeiten musste. Die Frau seufzte. "Okay, ausnahmsweise. Aufgrund der Umstände." Daraufhin begleitete sie beide zum Direktor.

Felicia Matthews-Mitchell konnte nicht wirklich sagen, dass sie sich sonderlich wohl fühlte. Sie hatte erwartet, dass sie Bilder zu sehen bekommen würde, oder Damian in der Vergangenheit hätte beobachten können. Stattdessen waren sie unwissend in die Szenerie geworfen. Was die Frau dann sprach, ließ Felicia schlucken. Sie...bzw. das Mädchen für das sie jeder hielt, war auf der Titanic gewesen...damit war auch klar, in welchem Jahr sie sich befinden mussten. Und scheinbar war sie seitdem eine vermisste Person. Dass sie ums Leben gekommen war lag nahe. Unbeabsichtigt ließ die fremde Frau weiter verschiedenste Fakten auf die beiden niederprasseln. Soviel auf einmal konnte man kaum verarbeiten. Damian...oder eher John und „sie“ waren also zusammen gewesen. Nervös folgte Felicia Damian nun zum Direktor. Die beiden mussten noch warten und sollten sich vor dem Büro des Direktors hinsetzen. „Also, John...“, meinte Felicia leise, „Das Jahr 1912.“ Die Dunkelhaarige atmete laut aus. „Ganz schön verrückt. Ich muss diesem Mädchen sehr ähnlich sehen...“

Damian Hunt setzte sich vors Büro des Direktors. Er schüttelte den Kopf. "Ich heiße nicht John. Eigentlich nicht... Ich heiße Damian, aber eigentlich ist das ein Name, den ich mir selbst gegeben habe" Er probierte den Namen, den man ihn nun zugeordnet hatte aus. "John Lockwood... mehr als seltsam." Erneut musterte Damian Felicia und versuchte sich an irgendwas zu erinnern, aber wie sollte das funktionieren? Er steckte doch schonlängst mitten in seiner Gedankenwelt. "Du bist wunderschön", sagte er schließlich mit einem Lächeln. Diese Worte jedoch waren nicht wirklich die seinen. Es war als spräche ein altes Echo durch ihm, als spreche allmählich John Lockwood durch ihn. Nach einer Weile öffnete sich die Tür und die beiden durften ins Büro. "John, also wirklich...." Der Direktor schüttelte den Kopf. "Aber erst einmal schön sie wieder an unserer Schule zu sehen, Alicia(oder ein anderer Name nach Wahl XD).Wir hatten uns große Sorgen gemacht" Er redete noch eine Weile auf sie ein, erwähnte Dinge über ihre Freunde und Verwandten, die sie sehnlichst vermisst hatten und wandte sich letztlich Damian zu. "John, besonders Sie hatten an der Sache zu knacken, ABER... Das ist kein Grund gewalttätig gegenüber ihren Mitschülern zu werden." Er schüttelte den Kopf. "So waren Sie doch sonst nie.... so reizbar." Damian fuhr sich mit der Hand über den Nacken. "Sie verstehen das nicht!! Diese Jungs machen mich tagtäglich fertig. Ich habe mir das lange genug gefallen lassen und wenn Worte nichts bringen..." Er verstummte. "Versuchen Sie doch ein wenig mich zu verstehen." Damian verlor sich in der Rollle des Johns und verschmolz immer mehr mit seiner eigenen Erinnerung.

Felicia Matthews-Mitchell hörte Damian aufmerksam zu. Sie versuchte das alles besser zu verstehen. Für Felicia war alles an dieser Zeit und Welt komplett neu. Das schien bei ihm anders zu sein, nur konnte er sich nicht mehr wirklich daran erinnern. Als er sie allerdings aus heiterem Himmel wunderschön nannte, blickte Felicia ihm verwundert entgegen. Sie wusste gar nicht, was sie sagen sollte. Seine Gesichtzüge hatten sich komplett verändert. Er machte sich nicht über sie lustig, er meinte es ernst. Felicia schluckte. „Ich...“, doch dann öffnete sich die Tür und der Direktor stand vor den beiden und wandte sich sofort an sie. Feli blickte zu Boden. „Alicia...“, flüsterte sie leise. Natürlich sagte ihr der Name nichts, war ihrem allerdings auffällig ähnlich. Sie hatte bis jetzt noch nicht darüber nachgedacht, aber vielleicht war diese Alicia ja eine Vorfahrin von ihr? Oder sie war sogar Alicias Widergeburt? Das wäre zumindest eine Erklärung. Nun ermahnte der Direktor Damian, der scheinbar in der jüngsten Vergangenheit zumnehmend gewaltätig geworden war. Felicia musterte Damian, der tatsächlich seine komplette Körperhaltung verändert hatte. Er schien nicht mehr er zu sein...naja schon, allerdings entsprach sein Verhaltung wohl eher dem seines früheren Ichs John. Die Situation war wirklich verwirrend. „Die Anderen sollten bestraft werden, nicht er!“, mischte sich Felicia nun ein. Sie kannte die ganze Geschichte zwar nicht, wollte Damian aber dennoch unterstützen. Je schneller sie aus diesem Gespräch herauskamen, desto besser. Felicia musste mit ihm reden.

Damian Hunt hörte sich weiterhin die Standpauke des Direktors an. Seine eigene Reaktion war jedoch sletsam und fremd. Erf ühlte sich wie ein Schauspieler, der sich selbst beim Spielen einer Rolle beobachtete. Komischerweise wirkte das Ganze aber immer vertrauter. Er hatte das Gefühl kurz vor einer großen Erkenntnis zu stehen,die alle Erinnerungen wieder zurüch brachte, doch noch geschah nichts. "Genau", bestätigte er Felicias' Aussage. "An mir haben Sie allehier ja sowieso schon immer etwas auszusetzen zu haben, aber Alicia vertrauen Sie. Hören Sie ihr zu." Der Direktor versuchte zu beschwichtigen, dass er John nicht anders als die anderen behandelte, aber seine Ausreden klangen halbherzig. Auch zu den weiteren Vorwürfen, die 'John' aufzählte wusste er nichts richtig zu sagen. "Alicia lebt. sollten wir da nicht lieber eine Feier geben als sich über MICH zu unterhalten?" Irgendwann gab der Direktor nach mit der Warnung, dass er John beobachten würde. Eine Strafe blieb jedoch aus. Kurz darauf fanden sich die beiden wieder auf den Fluren der Schule. "Das war knapp", sagte er und zog schließlich 'Alicia' zu sich und versuchte sie zu küssen.

Felicia Matthews-Mitchell konnte nicht genau einschätzen, ob Damian sich längst an alles erinnert hatte oder ob er in sein früheres Ich ungewollt hineinrutschte. Jedenfalls sagte er Dinge, die er vorher noch nicht gewusst hatte. Damian, bzw. John war scheinbar nicht der Beliebteste der Schule gewesen, im Gegensatz zu Alicia, der man eher Vertrauen schenkte. Beide schafften es schließlich, dass der Direktor keine Strafe aussprach und so konnten sie gehen. Draußen auf dem Flur versuchte Felicia bereits ihre Gedanken zu ordnen, da zog Damian sie zu sich und näherte sich ihr. Im letzten Moment schaffte es Feli dem Kuss auszuweichen. Kurz schloss sie die Augen und legte ihren Kopf seitlich gegen seinen. Das war alles so merkwürdig für sie. Die 17-Jährige nahm Abstand von ihm. „Damian...oder John...du musst wieder zu dir kommen! Ich bin nicht Alicia...“, dass sie annahm, dass Alicia tot war, sprach sie nicht aus. Immerhin schien sie ihm viel zu bedeuten.

Damian Hunt blickte Felicia verwirrt an. "Damian? Wieso nennst du mich Damian?" Er legte die Stirn in Falten. Innerlich wollte er gegen diese Rolle ankämpfen, doch es gelang nicht so wirklich. Plötzlich begann er zu schwitzen und zu zittern. Wie einst, als sie noch gemeinsam in der richtigen Welt über ihren Büchern gesessen hatte und er von einer Bücherflut übermannt worden war. "Ich muss mich setzen", sagte er und fand rechtzeitig keinen geeigneten Platz, weshalb er sich an eine Wand lehnte und sich daran hinunter rutschen ließ. Erneut zwang ihn eine Bilderflut dazu die Augen zu schließen. Dieses mal so gewaltig, dass ihm fast schlecht wurde. Als er zu sich kam, wurde er ganz blas. Er wirkte fast als sei er den Tränen nahe. "Alicia... Sie ist tot", wurde es ihm schmerzlich bewusst. Das war die Sache, die sein Geist stets verdrängt hatte. Auch erinnerte er sich plötzlich daran, was kurz vor seinem Tod passiert war. "Und ich glaube, ich wurde ermordet." Auch die weiteren Fetzen, die ihm zu seinem Leben einfielen stimmten ihn nicht glücklicher. Seit Ewigkeiten fühlte er wieder etwas und diese Erfahrung war nicht gerade schön.

Felicia Matthews-Mitchell sah ihn traurig an. Langsam schien er zu verstehen, bzw. alles schien zu ihm zurückzukommen. Felicia schwieg deshalb. Als er sich setzen wollte, blickte sie sich schnell um, konnte in der Ferne einen Stuhl erkennen, doch dann saß Damian schon auf dem Boden. Langsam setzte sie sich neben ihn. Er bestätigte ihr, was sie schon gleich vermutet hatte. Seine Freundin war gestorben. Und was er dann sagte, konnte eine gute Erklärung dafür sein, warum er all diese Dinge vergessen hatte. Er war ebenfalls gestorben, sogar getötet worden. Felicia presste ihre Lippen aufeinander. Sie wusste nicht, was sie hätte sagen können, damit es ihm besser ging. Vermutlich gab es solche Worte gar nicht. Vorsichtig und im ersten Moment sogar zaghaft griff sie nach seiner Hand. „Es tut mir Leid.“, sprach sie einerseits ihr Mitleid aus und andererseits eine Entschuldigung dafür, dass sie ihn zu dem Ritual gedrängt hatte.

Damian Hunt hatte geglaubt, dass die Leere in ihm all die Jahre lang schlimm gewesen war. Doch dies fühlte sich 1000 Mal schlimmer an. Es war merkwürdig sich an ein Leben zu erinnern, das sein eigenes war und doch gleichzeitig all die Jahrzehnte komplett fremd gewesen war. Eine Weile schaute er noch immer traurig drein, doch dann schlich sich Zorn in seine Gesichtsmimik. "Ich weiß was zu tun ist...",, sagte er leise, aber bestimmt. ""Ich muss einfach nur zurück in die Vergangenheit, verhindern was geschehen ist." Damian war bereits auch dahinter gekommen, dass Felicia wohl Alicias' Wiedergeburt war. "Was wird es aus der Zukunft machen, wenn ich verhindere, dass Alicia stirbt?"

Felicia Matthews-Mitchell hielt schweigend seine Hand und blickte geradeaus. Sie fühlte sich noch immer wie eine Fremde in dieser Situation, auch wenn sie eigentlich mit drin hing. Als Damian wieder sprach, blickte sie zu ihm und schüttelte leicht den Kopf. „Einfach nur zurück in die Vergangenheit? So einfach wird das bestimmt nicht...“, gab Felicia zu bedenken. Das war sicherlich keine gute Idee. Die 17-Jährige musste an ihre Tante Phoebe denken, die Felicia, als sie noch klein war, immer vom Schicksal erzählt hatte, dass man nicht aufhalten konnte. „Vielleicht wird es auf andere Weise geschehen....“, meinte sie leise und seufzte lautlos. „Wir sollten so schnell wie möglich in die Gegenwart zurück.“

Damian Hunt schüttelte den Kopf, als Felicia meinte, dass es bestimmt nicht einfach sei die Vergangenheit zu verändern. Einen Augenblick lang funkelte eine blaue Flamme in seinen Augen auf. "Nein, sollten wir nicht. Lass uns noch tiefer in die Vergangenheit... Ich muss -" Er seufzte. "Du siehst ihr wirklich verdammt ähnlich", sagte er nun und wechselte das Thema ein wenig. "Was hat das alles zu bedeuten? Wenn du ihre Wiedergeburt bist... dann müsstest du dich nur an alles was wir erlebt haben zurück erinnern und du würdest nicht so reden. Du würdest nicht einfach so in die Gegenwart zurück wollen und das alles vergessen können." Er stand vom Boden auf. "Wir hatten uns vorgenommen zu heiraten sobald wir volljährig sind", sprach er. "Sie war mein einziger Lichtblick damals. Du verstehst das nicht." Er wusste nicht wie er mit dieser Erkenntnis einfach so wie bisher weiter machen könnte.

Felicia Matthews-Mitchell sah seine Augen aufblitzen. So einfach würde er seine Idee nicht aufgeben. „Das was dir passiert ist, ist furchtbar. Aber einfach alles zu verändern kann nicht die Lösung sein.“, es war eigentlich untypisch für Felicia, dass sie die Vernünftige war. Aber seine Idee kam sogar ihr irrsinnig vor. Sie blickte hoch zu ihm, als er aufgestanden war und tat es ihm dann gleich. „Du hast Recht, das verstehe ich nicht.“, Felicia konnte sich nicht annähernd vorstellen, wie er sich fühlen musste, „Aber was ist, wenn du sie wieder holst und das alles nur schlimmer macht? Vielleicht würde es alles verändern oder vielleicht würde sie auf andere Weise sterben.“, Felicia fühlte sich unruhig, „Tu nichts unüberlegtes.“ Es war ein heikles Thema.

Damian Hunt fuhr sich durch die Haare. Er war von all den Eindrücken vollkommen aufgewühlt und hatte das Gefühl wahnsinnig zu werden, wenn er nicht irgendetwas unternahm. Obgleich die Unternehmung genauso wahnsinnig war. Ein Kreislauf. "Vielleicht, aber vielleicht auch nicht. Er lachte leicht trostlos. "Ich und nichts unüberlegtes - das ga es weder in diesem noch in einem anderen Leben", meinte er und grinste, ehe er wieder ernst blickte. "Aber du weißt nicht wie ich mich gerade fühle... Ich hatte Alicia versprochen sie immer zu beschützen. Ich weiß, es klingt lächerlich. Keiner kann einem vor allem bewahren, aber... Wer hatte denn mit so etwas gerechnet. Sie war viel zu jung und.... Wer weiß wo ihre ...Leiche liegt?..... Irgendwo auf dem Grund des Meeres nehme ich an. Wer hat so ein Schicksal verdient?", brummte er. "Irgendwas muss ich tun. Mit oder ohne dich."

Felicia Matthews-Mitchell konnte Damian seine Verzweiflung ansehen. Zu gerne hätte sie ihm irgendwie geholfen. Aber was geschehen war lag weit in der Vergangenheit. „Niemand hat das verdient. Und lächerlich ist es auch nicht. Natürlich nicht.“, Felicia verlagerte ihr Gewicht von einem Bein auf das andere und wieder zurück. Sie wusste nicht mehr, was sie hätte sagen sollen. Vorallem war Damian drauf und dran sie einfach hier zurückzulassen, ihre Hilfe für das alles würde er sicher nicht brauchen. Dennoch hatte Felicia das Gefühl, dass sie wengistens auf ihn achten musste. Sie wusste nicht mal wieso, sie spürte es einfach. „Na schön. Aber du musst mich mitnehmen. Ich muss dabei sein.“, sie sagte es bestimmt und blickte ihm ernst in die Augen. Stimmen wurden plötzlich laut und an den beiden kamen der Junge von draußen und ein paar seiner Freunde vorbei. Er grinste fies. „Ärger im Paradies?“, fragte er und Felicia blickte ihm böse entgegen. So ein aufgeblasener Arsch. „Halt die Klappe.“, erwiderte sie ihm, woraufhin die Jungen stehen blieben. Felicia erntete teilweise geschockte und teilweise wütende Blicke. „Wie bitte?“, fragte er und seine Stimme hatte die Tonlage in Richtung Hysterie gewechselt. Widerworte von Mädchen war er wohl nicht gewohnt. „Du wärst wohl besser ertrunken!“, fügte er hinzu.

Damian Hunt fühlte sich als würde er aus einem elendig langen Albtraum erwachen, nur um in den nächsten zu stürzen. "Schon okay, du brauchst dich nicht für das zu entschuldigen was mir passiert ist. Da muss ich selbst durch." Als sie meinte, dass sie ihm helfen würde, lächelte er leicht. Tatsächlich freute er sich darüber, dass er nicht alleine los ziehen musste. "Danke... und, ähm. Ich habe keine Ahnung wie ich so vor alledem hier drauf war... Entschuldigung dafür. Ich war nicht ich selbst." Bei den letzten Worten musste er sogar etwas schmunzeln. Plötzlich wurde es jedcoh ungemütlcih. Ein paar Jungs pöbelten die zwei an, schienen es aber dieses mal mehr auf 'Alicia' abgesehen zu haben. Damians' Blick verfinsterte sich und er stellte sich dem Jungen direkt gegenüber und blickte ihm in seine wiederliche Visage. "Oh, Henry, richtig? So ist doch dein Name. Ich wollte dich nur mal daran erinnern, nur falls du ihn vergessen hast. Denn so wirklich hell im Kopf scheinst du ja wirklcih nicht zu sein.... Meine letzte Warnung. Lass sie in Ruhe oder du wirst sehen was du davon hast."

Felicia Matthews-Mitchell wusste, dass sie nicht wirklich etwas an seiner Geschichte ändern konnte. Und dass sie einfach nicht Alicia war, das wusste sie auch. Dennoch konnte sie jetzt auch nicht mehr einfach sagen, dass ihr das alles egal war. Sie war ein Teil dieser Geschichte, auch wenn es seltsam war. Nach seinen Worten schüttelte Felicia den Kopf. „Schon in Ordnung.“, sie lächelte sanft. Schließlich wurden die beiden von Henry und seiner Gefolgschaft gestört. Damian gefielen Henrys Worte natürlich überhaupt nicht, weswegen die beiden erneut aneinander gerieten. Henry schnaubte verächtlich. „DU willst mir drohen? Das ist ja lächerlich.“, er lachte und auch seine Freunde stimmten in das Gelächter mit ein. Felicia kam nun ebenfalls dazu und nahm Damian beim Arm. „Komm schon, lass uns gehen. Die sind es nicht wert.“, meinte sie und zog ihn von Henry weg. Bevor sie sich komplett zum Gehen umdrehte, warf sie nochmal einen Blick in Henrys Richtung. Plötzlich flog die Tür, neben der Henry stand wie von Geisterhand auf und erwischte ihn volle Breitseite. Da er darauf nicht gefasst war, flog er direkt zu Boden. „Ups.“, meinte Felicia und grinste Damian unschuldig zu. Die beiden verließen dann das Schulgebäude.

Damian Hunt hatte es wirklich satt. Kein Wunder, dass er solche Pappnasen wie Henry aus seinem Gedächtnis gestrichen hatte. Damian bekam nicht die Zeit etwas zu erwiedern, aber es bereitete ihn zumindest etwas Genugtuung, dass Henry von der Tür malträtiert wurde. "Nicht schlecht", meinte er grinsend und verschwand mit Felicia nach draußen. Für heute war es ihm genug mit seinem alten Schulalltag konfrontiert zu werden. Draußen ließ er sich auf einer Bank nieder. "Und jetzt? Glaubst du wir schaffen es direkt von hier in die Vergangenheit zu reisen?", fragte er und ging nochmals durch, ob es tatsächlich eine so gute Idee war. Wenn er nichts ändern würde können, würde ihn dies mehr als fertig machen. Es würde alles aussichtslos erscheinen lasssen. Andererseits war es doch bestimmt besser etwas versucht zu haben, statt ruhig sitzen zu bleiben. Ihm schwirrte der Kopf. "Was passiert mit dir, wenn ich es schaffe Alicia zu retten?"

Felicia Matthews-Mitchell erfreute sich ebenfalls an Henrys schmerzverzerrtem Gesicht. Er hatte es verdient. „Immer wider gerne.“, erwiderte Felicia und folgte Damian nach draußen. Dort setzten sie sich hin und sofort schlug die Laune wieder um. „Ehrlich gesagt bin ich mir nicht ganz sicher. Wir werden ein paar Dinge benötigen. Zeitreisen sind sicherlich nicht ohne. Außer...“, Felicia überlegte, „Es ist eine Erinnerung...deine Erinnerung. Vielleicht kannst du bewusst den Zeitpunkt der gezeigten Erinnerung verändern?“, sie zuckte leicht mit den Schultern. Im Grunde war diese Erinnerung schon eine Art Zeitreise. Beide konnten aktiv in das Geschehen eingreifen. Als Damian fragte, was mit ihr geschehen würde, blickte Felicia nachdenklich in den Himmel. „Ich weiß es nicht. Vielleicht nichts, es könnte alles beim Alten bleiben. Aber vielleicht...keine Ahnung.“, sie sah ihn an und lächelte schief.

Damian Hunt dachte über Felicias' Vorschlag nach und zuckte mit den Schultern. "EInen Versuch ist es wert." Immerhin konnte er sich nun an alles wieder erinnern. Er konzentrierte sich und bemerkte allmählich wie sich die Umgebung veränderte. Sie befanden sich nun in einem Park. In der Ferne konnte er sich und Alicia erkennen, die gemeinsam an einem Baum gelehnt lagen. "Okay, nicht ganz wie ich es wollte... aber gut. Es hat funktioniert." Nur gab es sie nun in zweifacher Ausführung.

Felicia Matthews-Mitchell blickte sich um und beobachtete, wie sich die Umgebung änderte. Tatsächlich hatte sie Recht gehabt. Auch sie erblickte das Pärchen bei dem Baun. Ein Lächeln schlich sich auf ihr Gesicht. Tatsächlich war ihr Alicia wie aus dem Gesicht geschnitten, es bestand kein Zweifel. Es war, als würde sie in einen Spiegel blicken. Die beiden Turteltäubchen warfen sich verliebte Blicke zu und das zu sehen war ganz schön verrückt. Felicia schüttelte die Gedanken ab. „Was willst du also tun?“

Damian Hunt kratzte sich im Nacken. "Alicia hatte damals die freie Wahl gehabt, ob sie mit nach Amerika kommt oder hier bleibt. Sie war hin und her gerissen, wollte die Ferien über bei mir bleiben, aber auch gleichzeitig unbedingt Amerika sehen. Sie entschied sich zunächst hier zu bleiben, doch ich... Ich, Idiot habe ihr gesagt, dass sie sich diese Chance nicht entgehen lassen sollte. Irgendwie muss ich es verhindern, dass ich, er den selben Fehler nochmal macht." Er schürzte die Lippen aufeinander. Es war furchtbar zu wissen, dass man selbst die Schuld mit an so einem Unglück trug.

Felicia Matthews-Mitchell sah ihn traurig an. Tragischer konnte die Geschichte also nicht mehr werden. Dennoch war das alles nicht seine Schuld gewesen. Dass das Schiff untergangen war, lag nicht in seiner Hand. „Dich trifft keine Schuld, hörst du. Das Unglück konnte doch niemand kommen sehen.“, versicherte sie ihm, fand es aber dennoch verständlich, dass er diese Situation rückgängig machen wollte. „Wie willst du dir das selbst beibringen? Beziehungsweise wie kriegen wir dich da weg?“ Feli sah zu den beiden, sie redeten miteinander, aber bis hier hin konnte man kaum ein Wort hören. Alicia lachte schließlich und die beiden küssten sich. Die 17-Jährige wandte ihren Blick sofort ab.

Damian Hunt grinste, als ihm direkt einfiel wie er es schaffen würde John von Alicia weg zu kriegen. "Einen Moment", meinte er und veränderte seine Gestalt. Er sah nun wie eine Frau mittleren Alters aus. Ihre Haare waren streng zurück gekämmt und auf ihrer Nase thronte eine schwarze Brille. 'Damian' trat aus seinem Versteck heraus und ging eiligen Schrittes zu John den Kopf hoch erhoben. "John Lockwood, ich weiß du hältst nicht viel davon dich an deine Pflichten zu halten. Aber solange du bei uns im Hause wohnst hast du dich an ALLE unsere Regeln und Aufgaben zu halten. Der Rasen muss gemäht werden, der Einkauf getätigt werden... Nicht zu schweigen von den teuren Nachhilfestunden, die du sicher mal wieder vorhattest zu schwänzen. Also... Ich warte!", sagte 'sie' streng. John schaute niedergeschlagen drein. "Aber ich..." 'Damian schüttelte den Kopf. "Du weißt was wir abgemacht hatten?" John gab sich geschlagen und verschwand mit seiner 'Tante'. Einige Minuten später tauchte Damian in seiner wahren Gestalt wieder neben Felicia auf. "Der wäre schonmal weg", meinte er schmunzelnd und konnte sich nur zu gut vorstellen wie 'John ' sich gerade fühlte.

Felicia Matthews-Mitchell beobachtete Damian schmunzelnd bei seinem kleinen Spielchen. Es war die perfekte Strategie, John setzte sich nach nur sehr wenigen Widerworten direkt in Bewegung und verschwand mit seiner vermeintlichen Tante. Felicia blickte zu Alicia, die geknickt alleine zurückblieb. Schließlich kam Damian wieder zurück und einen kurzen Augenblick herrschte Stille. Noch immer saß Alicia unter dem Baum, sie hatte sich etwas zurückgelehnt und betrachtete nun die Wolken. Sicherlich stellte sie sich vor, was die einzelnen Wolken darstellen können. Auch Felicia tat das gerne, es machte Spaß, noch mehr, wenn man zu zweit war. Die Dunkelhaarige wandte sich zu Damian. „Na los. Geh zu ihr.“, sie lächelte.

Damian Hunt atmete tief ein und machte sich auf den Weg zu Alicia. Lächelnd trat er zu ihr und setzte sich wieder zu ihr unter den Baum. "Ich konnte meine Tante überreden mir noch etwas Zeit zu lassen, wenn ich die Sachen alle Morgen sofort erledige." Er grinste, verdrhete jedoch darauf gleich die Augen. "Die gute Frau hätte auch Sklaventreiberin werden können." Jetzt musste er überlegen wie er die Schiffreise zum Thema machen würde.

Felicia Matthews-Mitchell saß noch immer auf der Bank und lehnte sich ein wenig zurück. Die beiden hatte sie dabei stets im Blick. Felicia fragte sich, wieviel sie noch mit Alicia gemeinsam hatte. Aber vielleicht waren sie sich auch einfach nur äußerlich ähnlich. Bzw. wie eineiige Zwillinge. Alicias Augen leuchteten derweil auf, als John zurückkam. Sie lächelte und lehnte sich sofort wieder bei ihm an. „Das hast du ja noch nie geschafft.“, sagte sie und grinste, „Ich bin beeindruckt.“ Dann nickte sie zustimmend. „Bestimmt würde sie sich mit meinen Eltern wunderbar verstehen. Sie zwingen mich zwar nicht die Hausarbeit zu erledigen, dafür aber jedes Instrument auf diesem Planeten spielen zu lernen.“

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